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Hohe Benzinpreise : Super E10 so teuer wie seit drei Jahren nicht mehr

  • Aktualisiert am

Wer im Mai getankt hat, musste besonders tief in die Tasche greifen. Bild: dpa

Für alle Autofahrer war der Mai zum Tanken der teuerste Monat des Jahres. Aus einer neuen Untersuchung geht auch hervor, in welchen Städten die Preise besonders hoch waren.

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          Der Mai ist für Autofahrer der bisher teuerste Monat in diesem Jahr zum Tanken gewesen. Das geht aus einer Auswertung des Internetportals Clever-Tanken hervor. Hintergrund war der gestiegene Ölpreis, der im Mai kurzzeitig sogar mehr als 80 Dollar je Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent betrug. Am Freitag legte der Rohölpreis gegenüber dem Vortagesschluss 0,1 Prozent zu auf 77,61 Dollar. Super E10 kostete den Angaben zufolge im Mai im Durchschnitt 1,4293 Euro je Liter – ein Anstieg gegenüber dem Vormonat um 0,0671 Euro. Teurer war der Kraftstoff zuletzt im Juli 2015 (1,4541 Euro) gewesen. Für den Liter Diesel wurden im Mai im Durchschnitt 1,2689 Euro verlangt – 0,0628 Euro mehr als im April. Teurer war Diesel zuletzt im November 2014 (1,2897 Euro) gewesen. Der Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten lag wie schon im April bei rund 16 Cent je Liter.

          Beim monatlichen Vergleich der 20 größten deutschen Städte belegten Hamburg (1,4083 Euro je Liter), Nürnberg (1,4106 Euro) und München (1,4128 Euro) die ersten drei Plätze der preisgünstigsten Städte für Super E10. Die Hansestadt ist damit zum fünften, Nürnberg zum sechsten Mal in Folge unter den Top 2 in dieser Kategorie. Am teuersten war Super E10 in Berlin (1,4380 Euro), Frankfurt (1,4364 Euro) und Wuppertal (1,4357 Euro). Bei der Rallye um die günstigsten Dieselpreise hatten Leipzig (1,2458 Euro je Liter), Hamburg (1,2510 Euro) und Hannover (1,2534 Euro) die Nase vorn. Am teuersten war Diesel hingegen in Frankfurt am Main (1,2823 Euro), Stuttgart (1,2761 Euro) und Mannheim (1,2728 Euro).

          „In der aktuell angespannten politischen Weltlage dürften die Rohölpreise weiter auf Kurs bleiben – und damit auch die Preise an den Zapfsäulen“, meinte Steffen Bock, der Geschäftsführer von Clever-Tanken. Eine Entspannung könnte nach dem 23. Juni einsetzen, glaubt er: Dann werden die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (Opec) und Nicht-Opec-Mitglieder wie Russland in Wien beraten, inwiefern sie ihre selbstauferlegten Förderkürzungen doch früher als geplant lockern sollten.

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