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Umfrage : So viel geben Deutsche für Weihnachtsgeschenke aus

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Die Deutschen wollen auch in diesem Jahr an Weihnachten viel verschenken. Bild: Picture-Alliance

Die Deutschen wollen für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr wieder spendabel sein. Vor allem eine Geschenke-Art bleibt der Hit.

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          Die Deutschen bleiben an Weihnachten spendabel: Sie wollen dieses Jahr im Schnitt je 281 Euro für Geschenke zum Fest ausgeben, wie eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) ergab. Das ist nur ein Euro weniger als im Vorjahr, als die Geschenkebudgets auf ein Rekordhoch gestiegen waren. Hochgerechnet summieren sich die Ausgaben für Geschenke laut EY auf 18,4 Milliarden Euro.

          Nummer eins unter den Präsenten sind laut Umfrage weiterhin Gutscheine und Geldgeschenke. Jeder zweite (56 Prozent) plant dies, das Budget dafür beträgt im Schnitt 69 Euro. Beliebt als Geschenk sind auch weiterhin Events, Veranstaltungen und Reisen – der Durchschnittswert sank allerdings im Vorjahresvergleich von 42 auf 30 Euro. Auch die geplanten Ausgaben für Mode-Geschenke wie Mützen, Krawatten oder Hemden sanken der Umfrage zufolge, und zwar von 21 auf 20 Euro.

          Das Budget für Lebensmittel und Süßwaren dagegen wollen viele Schenkende aufstocken – im Schnitt steigt die Summe von elf auf 16 Euro in diesem Jahr. Knapp vier von zehn Verbrauchern wollen laut Umfrage Spielwaren verschenken und dafür im Schnitt 29 Euro ausgeben, das sind sechs Euro mehr als im Vorjahr.

          „Vor dem Einzelhandel liegt erneut ein starkes Weihnachtsgeschäft“, erklärte Thomas Harms von EY. Die Wirtschaftsflaute in Deutschland sei für die meisten Verbraucher noch kaum spürbar, die Löhne seien in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, und angesichts niedriger Zinsen lohne sich das Sparen nicht. „Also bleiben die Deutschen vorläufig in Kauflaune.“

          EY befragte Ende Oktober 1000 erwachsene Verbraucher in Deutschland. Auch der Einzelhandelsverband HDE rechnet mit einem guten Weihnachtsgeschäft. Die Umsätze werden seiner Einschätzung nach um drei Prozent im Vorjahresvergleich steigen.

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