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DHL, UPS und Co : Welchen Service Lieferdienste bieten

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Lieferung zum Wunschtermin: DHL informiert die Kunden jetzt genauer, wann sie mit dem Paket rechnen müssen. Bild: picture alliance

Für Verbraucher wird soll die Paket-Zustellung bequemer werden. Die Post-Tochter DHL will den Empfängern den Liefertermin vorab mitteilen. Die Konkurrenten planen eine Verbesserung des Zustellservices - oder haben sie schon eingeführt. Die Leistungen der Paketzusteller im Überblick.

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          Die Deutsche Post will Paket-Empfänger von Freitag an besser über den Lieferzeitpunkt informieren. Kunden sollen künftig vorab per E-Mail informiert werden, in welchem Zeitraum die Sendung bei ihnen abgeliefert wird. Künftig sollen die Empfänger am Tag vor der Zustellung eine Benachrichtigung per E-Mail erhalten, in der ihnen ein Zustellzeitraum von vier Stunden genannt werde, sagte ein Post-Sprecher am Mittwoch in Bonn. Voraussetzung sei, dass der Absender eine E-Mail-Adresse für die Benachrichtigung angegeben habe. DHL-Konkurrenten informieren Empfänger bereits  heute über die Zeitfenster für Lieferungen. Hier die Services der Paketzusteller im Überblick.

          Deutsche Post/DHL

          Die Deutsche Post will künftig allen Paketempfängern den Lieferzeitpunkt auf vier Stunden genau mitteilen. Kunden erhalten am Vortag der Zustellung eine E-Mail, in der das Zeitfenster genannt wird. Dafür gibt der Absender des Pakets, zum Beispiel ein Onlineshop, die E-Mail-Adresse des Empfängers an DHL weiter. Über das Portal Paket.de können Empfänger auch Wunschtag und Wunschort für die Lieferung festlegen, müssen sich hierfür allerdings registrieren. DHL bietet Versendern außerdem kostenpflichtig an, Pakete per Expresszustellung vor einer bestimmten Uhrzeit zu liefern. Bei den Selbstbedienungs-Packstationen des Konzerns können Kunden rund um die Uhr ihre Lieferungen abholen.

          GLS

          Der Paketlieferant kann den Zustellzeitpunkt für Empfänger zwischen einer und vier Stunden eingrenzen - je nachdem, wie dicht besiedelt das Liefergebiet ist. Meist kann das Unternehmen nach  eigenen Angaben den Liefertermin auf zwei Stunden genau vorhersagen. Das Angebot ist für den Versender kostenfrei. Kann ein Paket weder dem Empfänger direkt zugestellt, noch einem Nachbarn übergeben werden, geht es zur Abholung durch den Kunden in einen Paketshop.

          DPD

          Der Deutsche Paket Dienst bietet Versendern die kostenpflichtige Möglichkeit, ein Zeitfenster für Paketlieferungen festzulegen. Dieses Zeitfenster beläuft sich nach Angaben des Unternehmens „auf bis zu drei Stunden“. Empfänger werden am Zustelltag per SMS oder E-Mail über den erwartbaren  Zustellzeitpunkt informiert. Alternativ bietet DPD Empfängern an, sich Pakete in einen DPD-Paketshop in der Nähe schicken zu lassen anstatt an die eigene Adresse.

          UPS

          Der Paketdienst UPS nennt Empfängern bei Standardsendungen kein bestimmtes Zeitfenster für die Lieferung. Die Zustellung erfolgt demnach „üblicherweise zwischen 09.00 und 17.00 Uhr (und  manchmal später) an Privathaushalte“. Bis zu drei Zustellversuche würden unternommen, Wochenenden und Feiertage sind bei der Zustellung ausgeschlossen. Als Service können Versender die Expresszustellung vor einer bestimmten Uhrzeit hinzu buchen, wie etwa vor 09.00 Uhr oder vor 10.30 Uhr, ebenso wie teils auch die Samstagszustellung.

          Hermes

          Der Zustelldienst des Versandhändlers Otto will Empfängern ab kommendem Jahr auf ein bis zwei Stunden genau mitteilen, wann sie beliefert werden. Auch will das Unternehmen künftig verstärkt  nach Feierabend liefern, wie Hermes-Chef Hanjo Schneider dem „Handelsblatt“ im Februar sagte. Bislang liefert Hermes nach eigenen Angaben von montags bis samstags zwischen acht und 20.00 Uhr. Ein bestimmtes Zeitfenster für die Lieferung ist nach Firmenangaben bislang nicht möglich. Auch Hermes leitet Sendungen auf Wunsch der Empfänger in Paketshops weiter.

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