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Zwangsausgeschüttet : Sechs Lottogewinner teilen sich Jackpot von 45 Millionen Euro

Hohe Gewinnsummen locken: In mancher Filiale wurden in dieser Woche die Tippscheine knapp. Bild: dpa

Da in der Mittwochs-Ziehung die höchste Gewinnklasse abermals unbesetzt blieb, wurde der Höchstgewinn ausgeschüttet. In Hessen kommt der Gewinnerschein aus Frankfurt.

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          Der Traum vom ganz hohen Millionengewinn ist am Mittwochabend nicht wahr geworden. Im Lottospiel 6 aus 49 blieb die erste Gewinnklasse abermals unbesetzt: Kein Spieler hat alle Gewinnzahlen – 17, 19, 43, 45, 48, 49 und die Superzahl 4 – richtig getippt. Damit wurde der angesammelte, höchstmögliche Jackpot von 45 Millionen Euro zwangsausgeschüttet und fiel der nächstfolgenden Gewinnklasse zu. Hier lagen sechs Spieler mit ihren sechs getippten Zahlen richtig.

          Kerstin Papon
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Diese Lottogewinner teilen sich den Gewinn und bekommen jeweils 7,5 Millionen Euro. Zweimal geht die Summe nach Baden-Württemberg und je einmal nach Bayern, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Dies gab die Sprecherin der federführenden Gesellschaft Lotto Niedersachsen am Donnerstag in Hannover bekannt. Die Tipper haben Glück. Am 3. Mai 2003 gab es 117 Mal sechs Richtige. In diesem Fall hätte sich die Gewinnsumme nun auf je knapp 400.000 Euro reduziert. Damals waren es 26.623 Euro. Gering sind die Quoten häufiger bei niedrigen Zahlen wie für Geburtstage oder Zahlen, die Muster im Spielfeld bilden.

          Hohe Quote auch in Gewinnklasse 3

          Für Hessen war es nach Angaben der Landeslottogesellschaft der erste Millionengewinn des Jahres. Wer der oder die Glückliche ist, ist laut Lotto Hessen noch nicht bekannt. Der Tipp sei ohne Kundenkarte in einer Verkaufsstelle in Frankfurt abgegeben worden. Auch die Quote für fünf Richtige plus Superzahl ist mit 184.107,10 Euro außergewöhnlich hoch. Über diesen Gewinn können sich 75 Spieler freuen. Zum Vergleich: Am Samstag teilten sich diese Gewinnklasse 56 Tipper und bekamen ebenfalls überdurchschnittliche 22.447 Euro. Am Mittwoch vor einer Woche entfielen auf 96 Spieler je 7439,90 Euro.

          Im Durchschnitt spielen hierzulande gut sieben Millionen Menschen regelmäßig Lotto und Co. An der jüngsten Ziehung dürften angesichts der hohen Gewinnsumme und der möglichen Zwangsausschüttung noch einige Gelegenheitsspieler oder Neulinge hinzubekommen sein. Selbst manch treuer Spieler hat vermutlich das eine oder andere Kästchen mehr ausgefüllt. Ein Kunde aus Frankfurt berichtet, dass am Dienstagabend in einer Lottofiliale alle Scheine vergriffen gewesen seien. Auch späte Tipper könnten Pech gehabt haben. Der Server von Lotto Hessen etwa brauchte kurz vor der letztmöglichen Abgabe um 17.59 Uhr ungewöhnlich lang, um Aufträge anzunehmen, falls es überhaupt noch klappte.

          Seit dem 23. September 2020 kann der Jackpot für Lotto 6 aus 49 maximal auf 45 Millionen Euro ansteigen. Davor war er in der 13. Ziehung ausgeschüttet worden, wenn die höchste Gewinnklasse zuvor unbesetzt geblieben war. Doch Zwangsausschüttungen sind selten.

          Der höchste Einzelgewinn in der Geschichte von Lotto 6 aus 49 ging mit rund 37,7 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen. Am kommenden Samstag kann die Jackpot-Jagd weitergehen, allerdings „nur“ mit vermutlich 3 Millionen Euro.,

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