https://www.faz.net/-hbv-7nnur

Preiserhöhung im April : Verbraucher müssen mehr für Strom bezahlen

  • Aktualisiert am

Strom wird teurer Bild: dpa

Strom wird immer teurer. Im April wollen allein 30 Stromversorger die Preise um durchschnittlich 4,5 Prozent anheben. Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

          1 Min.

          Zum 1. April erhöhen mindestens 32 Stromanbieter in Deutschland ihre Preise. Im Durchschnitt betrage die Steigerung 4,5 Prozent, sagte die Sprecherin des Vergleichsportals Verivox, Dagmar Ginzel, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Der bekannteste Anbieter mit einem Preissprung ist Vattenfall: Das Unternehmen erhöht die Grundversorgungstarife in Hamburg und Berlin um 4 beziehungsweise 2,5 Prozent.

          Nach Angaben von Verivox hatte zum Jahreswechsel lediglich rund ein  Drittel der ungefähr 1000 Stromversorger in Deutschland die Preise heraufgesetzt. Seit Februar folgten nun „schleichende Erhöhungen“ zahlreicher weiterer Anbieter, sagte Sprecherin Ginzel. Zum 1. Februar und 1. März hätten jeweils rund 30 Anbieter höhere Preise verlangt. Auch für Mai seien bereits Erhöhungen angekündigt worden.

          Insgesamt hätten sich die Stromkosten für einen Durchschnittshaushalt seit 2004 fast verdoppelt, sagte Ginzel. Vor zehn Jahren zahlte ein solcher Haushalt demnach gut 700 Euro im Jahr für 4000 Kilowattstunden Strom, inzwischen seien es fast 1200 Euro.

          Weitere Themen

          Was Fonds-Anleger beachten müssen

          Der Steuertipp : Was Fonds-Anleger beachten müssen

          Für Anleger mit Fondsanteilen sollte die Steuererklärung eigentlich einfacher werden. Doch im Fall von Auslandsdepots sind immer noch spezielle Anlagen zur Erklärung erforderlich.

          Topmeldungen

          Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht in Salzgitter mit Journalisten.

          Wegen Angriff auf Syrien : VW-Werk in der Türkei steht vor dem Aus

          Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil sieht wegen der türkischen Invasion keine Grundlage mehr für die geplante Milliardeninvestition. Das sei ein „Schlag ins Gesicht von Menschenrechten“.
          Luisa Neubauer: Die „Fridays for Future“-Bewegung wird medial vor allem von jungen Frauen repräsentiert.

          Shell-Jugendstudie : Es ist der Klimawandel, Dummkopf!

          „Eine Generation meldet sich zu Wort“: So heißt die 18. Shell-Jugendstudie. Eine neue Entwicklung stellten die Autoren nicht nur bei Themen fest, die Jugendlichen Sorgen bereiten – sondern auch bei den Geschlechterrollen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.