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Phishing per E-Mail : Kriminelle nutzen Sepa-Umstellung

  • -Aktualisiert am

Bild: dpa

Bald kommen die langen Kontonummern. Deshalb müssen Kontoinhaber ihre Daten bei vielen Firmen aktualisieren. Betrüger nutzen das aus - und versuchen, die Kontodaten abzufischen.

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          Die Einführung der europaweit einheitlichen Kontonummern ist eine Fundgrube für Kriminelle. Davor hat am Montag die Verbraucherzentrale von Nordrhein-Westfalen gewarnt.

          Vom kommenden Februar an müssen Unternehmen und Verbände die zweiundzwanzigstelligen IBAN-Nummern verwenden, die eine EU-Verordnung zum einheitlichen Zahlungsraum (Sepa) vorschreibt. Auch Konsumenten, die eigentlich noch zwei Jahre lang die alten Nummern verwenden können, bekommen schon manche Rechnungen, die nur die neuen Zahlenkombinationen aufweisen.

          Betrüger fordern nun Bank- und Firmenkunden per E-Mail dazu auf, ihre Daten – angeblich im Rahmen der Sepa-Umstellung – zu bestätigen, wie die Verbraucherschützer festgestellt haben. In den Mails befinden sich Links zu Webseiten, die in Wirklichkeit persönliche Daten der Empfänger wegfischen oder deren Computer mit einem Schadprogramm infizieren. Der Rat: nicht öffnen, nicht anklicken, nicht antworten.

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