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Teure Mobilität : ÖPNV ist 80 Prozent teurer als im Jahr 2000

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Fahren mit der Straßenbahn: ein vergleichsweise teureres Vergnügen Bild: dpa

Die Inflation in Deutschland ist seit Jahren niedrig. Am Laufen hält sie nicht zuletzt der ÖPNV. Die Preise dafür steigen seit Jahren mehr als doppelt so schnell wie der Durchschnitt.

          Die Inflationsraten sind in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Mehrfach lag sie unter einem Prozent jährlich. Gestiegen sind die Preise seit dem Jahr 2000 dennoch insgesamt um rund 30 Prozent.

          Einer der größten Preistreiber dabei ist der öffentliche Nahverkehr. Um fast 79 Prozent verteuerten sich ÖPNV-Fahrscheine seit dem Jahr 2000, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich der „Europäischen Mobilitätswoche“ mitteilte. Für Bahnfahrkarten müssen aktuell knapp 57 Prozent mehr gezahlt werden als vor 18 Jahren.

          Auch der Kauf und Unterhalt von Kraftfahrzeugen ist mit einem Plus von 36 Prozent überproportional teuer geworden. Verantwortlich dafür sind allerdings ausschließlich die Spritpreisen, die um fast 50 Prozent anzogen.

          Aber es gibt auch Dinge die vergleichsweise billiger geworden sind: Schuhe kosten gegenüber dem Jahr 2000 nur gut 14 Prozent mehr.

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