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Tricks bei Flugportal : Opodo führt Kunden bei Buchung in die Irre

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Die Verbraucherzentralen freuen sich über die Entscheidung des Landgerichtes Berlin gegen Opodo. Bild: Opodo

Aufgeschwatzte Versicherungen und zu niedrig ausgewiesene Flugpreise - wer bisher das Reiseportal Opodo nutzte, hatte einigen Grund sich zu ärgern. Das Landgericht Berlin schiebt dem jetzt einen Riegel vor.

          Der Reisevermittler Opodo muss seinen Buchungsablauf im Internet ändern. Das hat das Landgericht Berlin auf eine Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen entschieden. Die Richter verboten mehrere Vorgehensweisen, weil sie irreführend seien.

          So forderte das britische Unternehmen seine Kunden bislang auf, ausdrücklich auf einen zuvor angebotenen Versicherungsschutz zu verzichten. Während des Buchungsvorgangs warnt es mehrfach vor den Kosten im Ernstfall – selbst vor solchen, die der Reisende gar nicht tragen müsste. Die Option „Weiter ohne Versicherung“ sei zudem leicht zu übersehen.

          Ferner kreiden die Richter Opodo an, dass es den Gesamtpreis für den ausgewählten Flug zunächst zu niedrig ausweist. Denn der angezeigte Betrag gelte nur für die Bezahlung mit einer Kreditkarte von American Express. Für alle anderen Zahlungsarten werde hingegen eine „Servicepauschale“ erhoben, die erst nach Eingabe der persönlichen Daten im dritten Buchungsschritt auf dem Bildschirm erscheine (Az.: 15 O 413/13).

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