https://www.faz.net/-hsn-7uu69

Preisentwicklung : Wo Verbraucher jetzt sparen können

  • Aktualisiert am

Sind im vergangenen Jahr besonders günstig geworden: Kartoffeln. Bild: dpa

Verbraucher können gerade bei vielen Produkten Geld sparen. Für Obst und Gemüse, aber auch Laptops müssen sie deutlich weniger ausgeben. Doch manches ist auch teurer geworden.

          Verbraucher können sich im Moment über günstige Preise vor allem bei Obst und Gemüse freuen. Besonders viel können sie sparen, wenn sie im Supermarkt zu Kartoffeln greifen: Diese sind im August 2014 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30 Prozent günstiger, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Auch andere Gemüsesorten wie Paprika (-18 Prozent), Zwiebeln (-15 Prozent) und Gurken (-11 Prozent) schonen das Portemonnaie der Einkäufer. Äpfel und Birnen verkaufen die Supermärkte im Schnitt mehr als 10 Prozent günstiger.

          Ein Grund dafür, dass Preise von Obst und Gemüse im Moment relativ günstig sind, liegt in der guten Ernte in diesem Jahr. Der Winter war mild, der Frühling feucht und warm, sodass das größere Angebot die Preise sinken ließ.

          Ebenso sind Laptops und Telefone im Schnitt rund ein Zehntel billiger zu haben.

          Die Inflationsrate lag sowohl im August als auch im September bei 0,8 Prozent, also auf einem sehr geringen Niveau. Zum Vergleich: Vor einem Jahr betrug die Preissteigerung noch 1,4 Prozent, also fast das Doppelte.

          Doch trotz geringer Inflation ist nicht alles im vergangenen Jahr günstiger geworden: Mehr Geld müssen Verbraucher etwa für Quark und Schnittkäse zahlen (jeweils +14 Prozent). Auch der gepflegte Kaffee mit Milch ist teurer. Der Preis für Kondensmilch hat um 11 Prozent zugenommen, der für Bohnenkaffee um 9 Prozent.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York

          Vereinigte Staaten : Zwei kubanische UN-Diplomaten ausgewiesen

          Kurz vor der UN-Vollversammlung hat Amerika zwei Vertreter Kubas ausgewiesen. Deren Aktionen seien laut Außenministerium gegen die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten gerichtet gewesen. Kuba spricht von Verleumdung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.