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Neue Regeln : Mehr Transparenz bei Strom- und Gasrechnung

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Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums nutzt ein Drittel der Verbraucher den Grundversorgungstarif. Bild: dpa

Verbraucher können bald genau an ihrer Stromrechnung erkennen, aus welchen Bestandteilen sich ihr Strompreis zusammensetzt. Eine neue Verordnung des Wirtschaftsministeriums macht es möglich.

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          Beim Blick auf die Strom- und Gasrechnung können Verbraucher künftig die Zusammensetzung des Preises in der Grundversorgung genau erkennen und nachvollziehen. Am Donnerstag trat eine Verordnung in Kraft, die von den Versorgern in Deutschland mehr Transparenz fordert, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte.

          Die Anbieter müssen nun auf den Rechnungen, in den Vertragsbedingungen und im Internet genau angeben, wie sich der Grundversorgungspreis zusammensetzt. Dabei müssen sie auch Preisbestandteile wie etwa Ökostrom-Umlage, Stromsteuer und Netzentgelte nennen. Sinken solche Anteile, muss der Preis gegebenenfalls neu kalkuliert werden.

          Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums nutzt ein Drittel der Verbraucher den Grundversorgungstarif. Diese Kunden könnten sich nun ein „realistisches und transparentes Bild“ über die Zusammensetzung des Preises machen und die Anbieter besser miteinander vergleichen, erklärte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Dies sorge für einen stärkeren Wettbewerb im Strommarkt.

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