https://www.faz.net/-hbv-8m1zi

Neue Technik in Europa : Mastercard startet Onlinezahlungen per Selfie

  • Aktualisiert am

Ein Freizeit-Selfie oder biometrische Daten für den Online-Einkauf, das ist von weitem nicht mehr zu erkennen. Bild: dpa

Ein Selfie oder ein Fingerabdruck reichen von nun an aus, um sich bei Interneteinkäufen mit einer Mastercard in Deutschland zu identifizieren. Doch ist das Verfahren sicher?

          1 Min.

          Der Kreditkartenanbieter Mastercard ermöglicht seinen Kunden in Europa, sich bei Interneteinkäufen per Selfie oder Fingerabdruck zu identifizieren. Seit Dienstag ist die Technik in Deutschland und elf weiteren europäischen Ländern verfügbar, wie das Unternehmen mitteilte. Eine Passworteingabe sei somit nicht mehr nötig; die Karteninhaber profitierten „von deutlich schnelleren digitalen Einkaufserlebnissen und gleichzeitig mehr Sicherheit“, teilte Mastercard mit.

          Den Angaben zufolge können Nutzer der App namens Identity Check Mobile zur Verifizierung ihrer Identität einen Finger auf den Fingerabdruckscanner ihres Smartphones legen. Alternativ können sie ein Selfie machen, dass dann zur Gesichtserkennung verwendet wird. Ziel seien „möglichst reibungslose Online-Zahlungserlebnisse“ ohne Kompromisse bei der Sicherheit, sagte der zuständige Mastercard-Manager Ajay Bhalla. Er sprach von einem „bedeutenden Meilenstein“.

          Die Technologie war laut Mastercard zunächst in den Niederlanden, den Vereinigten Staaten und Kanada getestet worden. Bis Ende kommenden Jahres soll sie weltweit nutzbar sein.

          Mastercard ist überzeugt, dass sich viele Kunden für das neue Verfahren interessieren: „Tests und Studien“ hätten gezeigt, „dass die Verbraucher in Europa im Vergleich zu den derzeit verwendeten passwortbasierten Systemen mittlerweile biometrische Zahlungsverfahren bevorzugen“.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Corona-Impfungen am Montag im Kölner Brennpunktstadtteil Chorweiler

          Herkunft und Corona : Verdrängt, verdruckst, versäumt

          Pandemien sind keine gesellschaftlichen Gleichmacher, wie behauptet wurde. Die Corona-Krise zeigt, wie eng Armut und Krankheit miteinander verbunden sind. Das hätte man wissen können.
          Leuchtturm auf Hiddensee: Mecklenburg-Vorpommern ist für Urlauber noch nicht offen.

          Erste Öffnungen : Wo aus Urlaubsträumen Reisen werden

          Schleswig-Holstein macht den Pfingsturlaub möglich, anderswo sind Touristen noch nicht willkommen. Tests und Maske gehören meist zu den Ferien dazu, manchmal auch die Quarantäne. Ein Überblick.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.