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Leihfahrräder im Test : Wie gut sind die Leihfahrräder in Deutschland?

Das Handy macht’s möglich: Auch wenn das Angebot an Leihfahrrädern in Deutschland sich gelichtet hat, können Nutzerinnen und Nutzer noch immer aus einer Vielzahl an Rädern wählen. Bild: Patricia Kühfuss

Mit einem Leihfahrrad kommt man für einen Euro durch die Stadt. Doch wo ist dieser Euro am besten angelegt? Wir haben die vier größten Anbieter Deutschlands verglichen.

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          Wer einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, der ist in diesen Tagen eine Besonderheit: die Bahn, Elektroautos, E-Scooter, Fahrräder – sie alle sollen Fahrten mit dem schmutzigen Diesel oder Benziner ersetzen. Der Bund fördert sie mit gutgemeinten Gesetzen und im gerade vorgestellten Klimapaket mit üppigen Fördergeldern. Am besten sollen alle Gefährte noch unter mehreren Nutzern geteilt werden: Car- und E-Scooter-Sharing liegen im Trend – und natürlich Bikesharing, die moderne, auf Apps gestützte Form des Fahrradverleihs.

          Dyrk Scherff

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Damit lassen sich vor allem klassische Räder mit drei Gängen, manchmal sogar mit sieben Gängen ausleihen. In einigen wenigen Städten gibt es sogar schon EBikes und Lastenräder zur Miete. Rund 35.000 normale Räder haben die großen bundesweiten Verleiher auf die Straßen gestellt, hinzu kommen viele lokale Anbieter. Die beiden Marktführer sind Call a Bike von der Deutschen Bahn und das ebenfalls deutsche Nextbike. Call a Bike ist mit fast 20 Jahren der älteste Anbieter in Deutschland und mit 70 großen und mittleren Städten auch der größte. Nextbike ist auch schon seit 2004 aktiv. Das Unternehmen ist mit mehr als 60 Städten hierzulande Nummer zwei, aber in Europa mit 200 Städten führend. Man kann die Räder etwa auch in Österreich, der Schweiz und am Mittelmeer mieten, aber auch in einigen osteuropäischen Staaten und sogar außerhalb Europas.

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