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Nachwachsende Rohstoffe : Jetzt gibt es die erste Kreditkarte aus Mais

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Der Laubfrosch grüßt von der nachhaltigen Kreditkarte. Bild: Unternehmen

Nachwachsende Rohstoffe reformieren auch das Bezahlen. Jetzt gibt es sogar die erste ökologische Kreditkarte.

          Nachhaltigkeit ist in der Finanzbranche schon lange ein Thema. Was sich bislang vor allem ideell auf Geldanlageprodukte bezog, gilt nun auch ganz handfest für Kreditkarten. Denn nun gibt es auch eine Kreditkarte aus Mais. Genauer gesagt, aus dem Biokunststoff Polymilchsäure (PLA), der aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt wird, hauptsächlich eben aus Mais.

          Eine solche Karte bietet nun die Triodos Bank als „Grün Card Plus Mastercard“ an. Mit der PLA-Kreditkarte zeige man, dass aus fossilen Rohstoffen erzeugte Kunststoffe in vielen Bereichen ersetzt werden könnten, sagt Georg Schürmann, Geschäftsleiter der Bank in Deutschland. In Deutschland seien derzeit mehr als 130 Millionen Kredit- und Girokarten im Umlauf. Würde man alle Karten aneinander legen, ergäbe das eine Strecke von mehr als 11.000 Kilometern, die in etwa vom Nordkap bis Kapstadt reichte.

          Triodos sieht sich selbst als führende Nachhaltigkeitsbank Europas und bietet die neue Karte zudem gemeinsam mit dem nachhaltigen Bonussystem Grünkauf an. Mit diesem werden bei jedem Einkauf Punkte gesammelt, die für weitere Einkäufe genutzt, aber auch für soziale und ökologische Projekte gespendet werden können. Der Einkauf bei einem der über 60 nachhaltigen Grünkauf-Partner werde sogar mit doppelter Punktzahl belohnt.

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