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Umfrage : Fast jeder zweite Deutsche rechnet noch in D-Mark

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Fast jeder zweite Befragte der Studie stimmt der Aussage zu, dass Deutschland von der Einführung des Euro profitiert hat. Bild: dpa

Seit 2002 zahlen die Deutschen täglich mit dem Euro. Doch alte Gewohnheiten sind hartnäckig. Noch heute rechnen viele Bundesbürger ihre Käufe in D-Mark um, vor allem Ältere und Menschen mit niedrigem Bildungsgrad.

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          Obwohl die D-Mark nun schon seit über 13 Jahren nicht mehr in den Geldbeuteln zu finden ist, rechnen viele Deutsche den Euro immer noch in die alte Währung um. Insbesondere bei größeren Ausgaben denken 47 Prozent der Deutschen noch in DM, wie aus einer Umfrage für die Bank of Scotland hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag.

          Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist demnach deutlich: Während 52 Prozent der Frauen noch mit DM rechnen, tun dies nur 41 Prozent der Männer. Auch je nach Bildungsgrad variiert dem Sparerkompass zufolge die Zuneigung zur alten Währung: Bei Bürgern mit Hauptschulabschluss liegt die Quote bei 60 Prozent, 52 Prozent der Bürger mit mittlerem Abschluss rechnen noch um, und 29 Prozent der Deutschen mit Hochschulreife tun es.

          Unterteilt in Altersklassen ist der Hang zur D-Mark bei den 60- bis 69-Jährigen mit 60 Prozent am höchsten, gefolgt von den 50- bis 59-Jährigen mit 55 Prozent. 19 Prozent der 18- bis 29-Jährigen rechnen eigenen Angaben zufolge Euro noch in DM um. Nach Bundesländern aufgeteilt, rechnen insgesamt 57 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen und in Brandenburg noch um. In Hamburg sind es eigenen Angaben zufolge dagegen nur 29 Prozent.

          Der Aussage, Deutschland habe von der Einführung des Euro profitiert, stimmten insgesamt 47 Prozent der Befragten zu: 58 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen. Kein Vertrauen in den Euro haben dem Sparkompass zufolge 23 Prozent der Deutschen, durchschnittlich 22 Prozent in den westdeutschen Bundesländern und 27 Prozent in Ostdeutschland. Die DM gerne zurück hätten ebenfalls 23 Prozent der Befragten: 23 Prozent in West- und 24 Prozent in Ostdeutschland.

          Für den Sparerkompass befragte das Meinungsinstitut Forsa im November 2014 bundesweit insgesamt 1661 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren. Die Umfrage ist repräsentativ.

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