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Fintechs global : Eine digitale Weltreise

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Das Smartphone fest im Blick: Mehr als 30 Millionen Menschen nutzen den mobilen Zahlungsdienstleister M-Pesa aus Kenia. Bild: Karsten Thielker

Die „Challenger“ mischen die Finanzbranche schon länger auf und finden sich von Kenia über Australien bis hin zu Argentinien überall auf der Welt. Diese Herausforderer könnten die großen Finanzdienstleister von Morgen werden.

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          Das Internet hat die Welt verändert und es verändert sie weiter. Nicht nur durch Diskussionen in den sozialen Medien und Online-Einkäufe, die Lieferdienste blühen und den Einzelhandel welken lassen. Auch die Finanzbranche verändert sich rasch. Noch sind viele der neuen Mitspieler, gerade im eher konservativeren Europa, in Nischen unterwegs. Doch unaufhaltsam gestalten sie auch die Welt der Finanzdienstleistungen um. Einige der vielleicht Großen von Morgen stellt FAZ.NET vor.

          Greensill - Der Mann, der offene Rechnungen zahlt

          Das Problem bereitet vielen Lieferanten Kopfzerbrechen: Sie sitzen auf Rechnungen, Kunden zahlen spät oder gar nicht. Je länger die Lieferketten, desto größer die addierten Rechnungssummen. Was wäre es schön, wenn jeder sein Geld sofort bekäme und damit mehr Liquidität und Betriebskapital zur Verfügung hätte. Genau das ist das Geschäftsmodell von Greensill, einem vom australischen Investmentbanker Lex Greensill 2011 gegründeten Londoner Fintech-Unternehmen, das heute schon mit Milliarden bewertet wird. Neben Transferwise und Ayden ist es damit eines der wertvollsten Fintechs Europas.

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