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In Zeiten der Pandemie : Wein ist das Luxusgut der Stunde

Oldtimer zwischen Reben: Edle Tropfen und Autoklassiker dienen auch als Geldanlagen. Bild: Stefan Schurr/imageBroker/FOTOFINDER.COM

Corona hat die Kauflust reicher Menschen gebremst. Trotzdem steigt der Preis bestimmter Luxusgüter weiter. Vom Dinosaurierskelett bis zu digitalen Gemälden ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders Wein wird beliebter.

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          Der Markt für Luxusgüter ist immer für Überraschungen gut. Allein die Spannbreite ist unglaublich: Da gibt es auf der einen Seite millionen Jahre alte Dinosaurierskelette, die wie Kunst gehandelt werden – erinnert sei nur an den T-Rex Stan, der für 31,8 Millionen Dollar versteigert wurde. Auf der anderen Seite hat digitale Kunst dieses Jahr ihren Durchbruch feiern können – kleine Dateien werden für ebenso hohe Millionenbeträge verschoben. Auf dem Luxusmarkt geschieht gerade so einiges.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das Narrativ, warum Luxusgüter immer teurer werden, hat sich indes kaum verändert: Investoren schlagen momentan bei allem zu, was Knappheit verspricht und nicht von negativen Zinsen bedroht ist, wie etwa Staatsanleihen. Ob die hohe Nachfrage aber längerfristig für Stabilität auf den Luxusmärkten sorgt, ist zumindest unsicher. Außerdem bekommt die Schicht der Superreichen verstärkt Zuwachs aus China.

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