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Mobilität : Gut, dass wir das Auto haben

Das eigene Auto sieht nicht nur schick aus, sondern ist derzeit auch eine Schutzzone. Bild: dpa

Das eigene Auto ist eine kleine Schutzzone in der Corona-Krise. Auch der niedrige Spritpreis reizt zum Selbstfahren.

          2 Min.

          Bis vor kurzem war ein eigenes Auto pfui. Es wurde von Klimaschützern angefeindet und von Mobilitätsforschern zum Auslaufmodell erklärt. SUV-Fahrer sollten sich gefälligst schämen, Besitzer von alten Dieseln ihr Gefährt schleunigst stehen lassen. Deutsche Städte sind längst dabei, immer mehr Fahrspuren für Autos zu kappen und Platz für Fahrradfahrer zu schaffen. Kurzum: Autofahren sollte dem Klima zuliebe möglichst eingeschränkt werden.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Benziner und Diesel werden zwar nicht von heute auf morgen umweltfreundlich, auch die Ökobilanz von Elektroautos wirft noch Fragen auf. Doch werden mitten in der Corona-Krise wieder die Vorzüge eines eigenen Autos entdeckt. Der Privatwagen steht nicht länger nur für unabhängige Mobilität und Lust am Fahren, sondern bietet auch ein Gefühl von Sicherheit. Anders als im öffentlichen Personennahverkehr, wo viele Menschen auf engstem Raum unterwegs sind.

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