https://www.faz.net/-hbv-9230b

Folien im Test : Der beste Bildschirmschutz fürs Smartphone

  • -Aktualisiert am

Fällt ein Smartphone auf den Boden und der Display splittert, ist dies ärgerlich. Spezielle Folien sollen dies verhindern. Bild: dpa

Wenn das Handy auf den Boden fällt, zersplittert oft das Display. Dies ist in jeder Hinsicht ärgerlich. Speziell entwickelte Schutzfolien sollen jedoch genau das verhindern. Die F.A.S. hat sie getestet.

          3 Min.

          Vom griechischen Schriftsteller Pausanias ist folgende Geschichte überliefert: Eines Tages setzt sich der schöne Narziss an einen See, entzückt von seinem Spiegelbild. Da fällt ein Blatt ins Wasser, kleine Wellen verzerren das Konterfei. Narziss erschrickt, glaubt, er sei hässlich geworden – und stirbt. Würde dieser antike Mythos heutzutage spielen, würde Narziss vermutlich pausenlos Selfies machen. Doch wehe, sein Smartphone fällt auf den Boden. Fiese Bildschirm-Risse machen jede Selbstbewunderung zur Qual.

          Ein Displayschutz könnte vor diesem Schicksal bewahren. Doch welches Produkt schützt am besten? Es treten an: eine unsichtbare flüssige Versiegelung, zwei flexible Folien und zwei starre Panzergläser. Den Wettbewerb beaufsichtigt René Panhorst, Service-Techniker bei der Reparaturkette Phonecare in Köln-Marsdorf. Er rät dringend zum Displayschutz. Meist reicht schon ein Sturz vom Küchentisch, um sich die gefürchtete „Spider-App“ einzuhandeln – ein dauerhaftes Spinnennetz auf dem Handybildschirm.

          Da für den F.A.S.-Test Bildschirme zerstört werden müssen, hat Panhorst gebrauchte iPhones mit neuen Displays ausgestattet. Doch bevor es losgehen kann, muss erst der Schutz auf das Display der Smartphones aufgebracht werden.

          Am einfachsten gelingt das mit dem Panzerglas von Zagg wegen des mitgelieferten Zubehörs. Mit zwei Laschen lässt sich das Glas leicht über dem Bildschirm positionieren. Ein kurzer Druck genügt, und das Glas saugt sich von selbst fest.

          Bild: F.A.Z.

          Beim Positionieren sollte man aufpassen – Lufteinschlüsse und Verschmutzung häufen sich bei wiederholtem Auftragen. Am schlechtesten lässt sich die billige Schutzfolie von Slabo aufbringen, die völlig ohne Zubehör geliefert wird. Von Anfang an bilden sich viele Luftblasen, die mühsam mit einer Karte rausgestrichen werden müssen.

          Zeitaufwendig und unpraktisch ist das Flüssigglas von Diamond-Protect: Die Versiegelung wird mit einem Tuch auf dem Bildschirm aufgebracht. Dann hat man es mit einem Mikrofasertuch zu polieren, bevor die Versiegelung zwölf Stunden lang aushärtet. So lange darf das Smartphone nicht benutzt werden. Dafür hat das Flüssigglas kein Problem mit der Passgenauigkeit. Diamond-Protect wirbt damit, dass eine Packung für jedes Handymodell und selbst für Tablets bis zur Größe von zehn Zoll ausreicht. Die Anpassungsfähigkeit ist besonders bei gewölbten Displays moderner Smartphones von Vorteil. Denn starre Panzergläser und Folien decken den gebogenen Randbereich nicht ab und lassen so einige Millimeter Bildschirm ungeschützt.

          Obwohl die Panzergläser vergleichsweise dick auftragen, gibt es in der Anzeigequalität keinen Unterschied zu den anderen Produkten. Keines beeinträchtigt den Kontrast oder die Helligkeit des Displays. Gerade wegen ihrer Dicke sind die Panzergläser deutlich fühlbar. Am wenigsten fällt Diamond-Protect auf, das Flüssigglas bemerkt man kaum.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Für ihr seit 2014 laufendes Projekt „100Jährige“ lichtet  die Fotografin Katharina Alt, selbst Jahrgang 1980,   hundertjährige oder noch ältere Menschen ab, vor allem in München.   Die ehemalige Schauspielerin Agnes Seuss posiert  hier lachend in Weiß, sie wurde  am 22. Juni 1915 geboren.

          Psychologie des Alters : Hundert und glücklich

          Immer mehr Menschen werden älter als 100 Jahre. Was Hundertjährige glücklich macht, wie sie die Pandemie erlebten und warum es sich lohnen kann, auf einer Insel zu leben, erzählt die Alterspsychologin Daniela Jopp.
          Der steigende Meeresspiegel bedroht küstennahe Stützpunkte. Dutzende amerikanischer Marinestützpunkte weltweit sind davon betroffen. (Aufnahme eines Nato-Manövers 2018 in Norwegen)

          „Grüne“ Streitkräfte : Die NATO stellt sich dem Klimawandel

          Die NATO kann die möglicherweise dramatischen Konsequenzen des Klimawandels für die Sicherheitspolitik nicht mehr länger ignorieren. Sogar die eigenen Streitkräfte sollen „ergrünen“. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.