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Ladestationen-Monopole : Abzocker-Verdacht an der Stromtanke

Zwar gibt es immer mehr Ladesäulen für Elektroautos, doch so vergrößert sich auch das Chaos mit verschiedenen Tarifen und Abrechnungsmodellen. Bild: Picture-Alliance

An den Zapfsäulen für Elektroautos regiert das Tarif- und Abrechnungschaos. Und es bilden sich lokale Monopole heraus.

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          Zumindest bei der Tankstellensuche und dem Preisvergleich sind Besitzer von Benzin- und Dieselautos immer noch klar im Vorteil: Zapfsäulen gibt es reichlich, die Spritkosten werden klar und deutlich angezeigt. Apps helfen dabei, die gerade günstigste Station zu finden. Von solchen Verhältnissen können viele Fahrer von Elektroautos nur träumen. Das Netz der Stromtankstellen wird nur langsam dichter. Immerhin gibt es in Deutschland laut Bundesnetzagentur inzwischen rund 5000 öffentliche Ladesäulen, die jedermann anfahren kann. Theoretisch jedenfalls.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Die Batterie einfach spontan aufzuladen, ist längst nicht überall möglich, wie der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick in seinem zweiten „Ladesäulen-Check“ bemängelt: Mitunter muss vorher eine Ladekarte beantragt werden, andere Tankstellen verlangen eine Vorabregistrierung der Kunden per App. Und wer Preise vergleichen will, was sich beim Stromtanken besonders lohnen würde, hat seine Mühe. Es regiert das Tarifchaos.

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