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Spar-Serie : Mit der ungarischen Fahrkarte günstig mit der Bahn fahren

Der Bahnhof in Budapest ist ein guter Ausgangspunkt, auch wenn man nur innerdeutsch reisen will. Die ungarische Bahn verkauft Tickets oft billiger. Bild: Getty

Bahnfahren muss nicht teuer sein. Im Ausland finden sich häufig Angebote, die auch in Deutschland gültig sind. Und das ist auch völlig legal.

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          Die Bahn ist ein nicht immer pünktliches, aber sehr um­weltfreundliches Verkehrsmittel. Lei­der sind die Preise außerhalb von 9-Euro-Ticket-Zeiten und im Fernverkehr, wo das Angebot ohnehin nicht gilt, auch recht hoch. Doch man kann im Zug sitzen und nur den Bruchteil des Preises bezahlen, den der Reisende auf dem Ne­bensitz berappen musste: Indem man sein Ticket im Ausland kauft – zum Beispiel in Ungarn. Das geht im Fall der Ungarischen Eisenbahn ganz einfach online und große Sprachkenntnisse sind auch nicht erfor­derlich. Die Magyar Államvasutak bietet ihre Webseite www.mavcsoport.hu auch auf Deutsch und Englisch an.

          Archibald Preuschat
          Redakteur in der Wirtschaft

          Die Preisersparnis kann enorm sein. In einer Probebuchung kostete die Reise von Budapest nach Hamburg in zehn Tagen lediglich 65 Euro in der zweiten und 84 Euro in der ersten Klasse. Und natürlich muss niemand erst in die ungarische Hauptstadt reisen, um anschließend an die Elbe zu fahren. Der Reiseweg führt über Wien und Nürnberg. Reisende die beispielsweise von Nürnberg nach Hamburg reisen wollen, sparen kräftig. Bei Nutzung desselben Zuges kostete der Su­per­sparpreis der Deutschen Bahn in der zweiten Klasse 137,90 Euro – und somit mehr als das Doppelte, in der ersten Klasse werden sogar 185,90 Euro fällig – zum Supersparpreis, der nicht storniert werden kann und bei dem die Fahrkarte nur im gebuchten Zug gilt. Für den Flexpreis berechnet die Bahn sogar 172,20 Euro in der zweiten und 291 Euro in der ersten Klasse.

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