https://www.faz.net/-hbv-9gfd8

Apple und Google Pay : Für die Banken wird es eng

  • -Aktualisiert am

Die Internetgiganten machen mit ihren mobilen Bezahlangeboten Nägeln mit Köpfen und hängen die traditionen Banken zunehmend ab. Der Kampf um die Kunden ist entbrannt.

          1 Min.

          Das Tempo ist atemberaubend: In immer kürzeren Abständen verkünden die Internetgiganten ihre Pläne für Deutschland: Apple Pay, Google Pay und Paypal-Kredite, um nur die Schlagworte der vergangenen Monate zu nennen.

          Für die Banken ist das eine beunruhigende Entwicklung: Während ihre eigenen Bezahllösungen wie Paydirekt vor sich hin dümpeln oder die Sparkassen-Internetbank Yomo sich in einer jahrelangen Testphase befindet, machen sie Nägel mit Köpfen. Globale Lösungen wie Google Pay oder Apple Pay werden regionale Lösungen gegenübergestellt.

          Beispiel Sparkassen: Ihre eigene App „Mobiles Bezahlen“ lassen sich manche regionale Institute monatlich bezahlen. Ist die digitale Karte dann einmal unbeabsichtigt gesperrt, darf man zwischen 9 und 16 Uhr die Filiale aufsuchen, um sie wieder entsperren zu lassen. Wer Arbeitnehmer ist, kann sich den Weg ob dieser Öffnungszeiten direkt sparen.

          Andere Dienstleistungen wie die Sofortüberweisungen lassen sich viele Banken ebenso königlich bezahlen, obwohl sie anderswo kostenlos sind. Genau solche halbherzigen Unternehmungen führen dazu, dass es für die Geldinstitute im Kampf um die Kunden eng wird.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet während des Triells

          Das letzte Triell : Dieses Mal war Scholz vorbereitet

          Baerbock, Scholz und Laschet hatten nochmals die Chance, ihre Schlagfertigkeit zu zeigen. Der Sozialdemokrat und die Grüne präsentierten sich als Partner von morgen.
          Wähler in St. Petersburg betrachten ihre Wahlzettel.

          Parlamentswahl in Russland : Kremlpartei dominiert weiterhin die Duma

          Wladimir Putin stand nicht zur Wahl, doch wenn Anhänger der Partei Geeintes Russland ihren Wahlsieg feiern, rufen sie seinen Namen. Auch im neuen Parlament geben sie den Ton an. Kein Wunder, sagen Kritiker – Gegner waren meist ausgeschlossen, und es habe massiven Wahlbetrug gegeben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.