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„Frag den Mohr“ : Welche Geldanlage empfiehlt sich für Einsteiger?

Richtiges Sparen will gelernt sein: Papagei in der Vogelburg im hessischen Weilrod Bild: dpa

Sparpläne sind günstig und flexibel. Für jedes Portemonnaie ist etwas dabei.

          Die Leserin hat ihr erstes festes Gehalt und möchte 150 Euro im Monat anlegen. Es ist ein guter Zeitpunkt, um mit dem regelmäßigen Sparen zu beginnen. Ich würde den Betrag durch drei teilen und drei Sparpläne in börsengehandelten Indexfonds (ETF) über je 50 Euro im Monat abschließen.

          Daniel Mohr

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Für den ersten würde ich den Dax-Fonds von DB X-Trackers nehmen (Kennnummer DBX1DA). Der Fonds der Deutschen Bank bildet für 0,09 Prozent Gebühren den Index mit den 30 größten deutschen Aktiengesellschaften nach. Für den zweiten Betrag empfiehlt sich der Weltaktienindex MSCI World mit seinen 1600 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Die Blackrock-Gesellschaft iShares bietet für 0,2 Prozent Gebühren den liquidesten Fonds (WKN: A0RPWH). Da nun zwei Raten in Aktienfonds fließen, die zwar langfristig hohe Renditen versprechen, kurzfristig aber (kräftig) im Kurs schwanken können, würde ich die dritten 50 Euro in einen ETF auf europäische Unternehmensanleihen stecken, der sich stabiler entwickelt. Hier ist der Bloomberg Barclays Euro Corporate Bond Index der Klassiker und iShares der Anbieter des größten Fonds mit 0,2 Prozent Kosten im Jahr (WKN: A0RGEP).

          Eine gute Übersicht über ETFs bietet die Internetseite justetf.com. Die Rate der Sparpläne kann jederzeit verändert oder ausgesetzt werden. Braucht die Sparerin das Geld spontan, kann sie die Fonds verkaufen. Die Gebühren sind niedriger und die Sparpläne flexibler als Riester-Verträge oder Lebensversicherungen. Alle Direktbanken bieten solche Verträge an.

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          Daniel Mohr ist Redakteur für Finanzen und freut sich über Ihre Fragen unter fragdenmohr@faz.de

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