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Folgen für die Finanzen : Wie die Corona-Krise die Zinsen bewegt

Hausbau: Die Bauzinsen sind weiter niedrig, aber etwas höher als noch im März. Bild: dpa

Für Baugeld zahlt man höhere Zinsen als noch im März. Dagegen gab es für Tagesgeld nur kurzzeitig einen kleinen Zinsaufschlag. Zurück kommen jetzt die hohen Dispozinsen.

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          Ein halbes Jahr ist es jetzt her, dass in Deutschland die Zinsen wegen der Corona-Krise neue Tiefpunkte erreichten. Anfang März fiel nicht nur die Rendite der Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit auf ein neues Rekordtief von minus 0,9 Prozent. Auch die Bauzinsen notierten mit durchschnittlich 0,63 Prozent für zehn Jahre Zinsbindung so niedrig wie noch nie in der Geschichte. Damals hatte es in einem historischen Vergleich der Zentralbank Federal Reserve (Fed) von San Francisco geheißen, es sei typisch für schwere Krisen wie Pandemien, dass sie unter Umständen zwischenzeitlich die Zinsen steigen lassen, dann aber für längere Zeit sehr niedrige Zinsen mit sich bringen.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Und jetzt? Was lässt sich bislang bei den Kredit- und Sparzinsen für Verbraucher in der Corona-Krise beobachten? Seit dem Tiefpunkt sind die Kreditzinsen, die Verbraucher zahlen müssen, wieder leicht angestiegen. Die Sparzinsen dagegen, die Verbraucher bekommen, hatten nur kurzzeitig eine leichte Belebung erfahren und sind jetzt wieder mager wie eh und je.

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