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Kredite für Hausbau : Bauzinsen fallen auf den tiefsten Stand seit 2016

Im Februar könnte Bauen noch günstiger werden. Bild: Erwin Wodicka / McPHOTO / vario

Im Februar sind Baudarlehen nochmal günstiger als im Januar. Jetzt gibt es zehn Jahre Zinsbindung schon bei mehreren Anbietern zu weniger als 1 Prozent. Wie weit können die Bauzinsen noch sinken?

          3 Min.

          Die Bauzinsen fallen weiter. Nachdem schon der Start ins neue Jahr einen neuen Abwärts-Schub gebracht hatte, ist es von Januar zu Februar nochmal runtergegangen. Die Zinsen für Baudarlehen mit fünf Jahren Zinsbindung liegen jetzt sogar im Durchschnitt unter 1 Prozent. Bei zehn Jahren Zinsbindung gibt es immerhin eine ganze Reihe von Finanzinstituten, die weniger als 1Prozent verlangen, darunter der Versicherer Allianz (0,98 Prozent), die Hypovereinsbank (0,85 Prozent) und die Degussa Bank (0,96 Prozent), jeweils für Darlehen über 200.000 Euro und 60 Prozent Beleihung. Das berichtet das Internetportal Biallo. Die Allianz war in der Vergangenheit eher für günstige längerfristige Darlehen aufgefallen, wirbt jetzt aber auch mit Niedrigzinsen auf zehn Jahre. Das sei allerdings kein Strategiewechsel, hob eine Sprecherin hervor, sondern „ausschließlich der Marktentwicklung geschuldet“.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Damit haben die Bauzinsen den tiefsten Stand seit Winter 2016 erreicht. 1,26 Prozent verlangen die Banken laut Bauzins-Index im Schnitt für zehn Jahre Zinsbindung, 0,98 Prozent für fünf Jahre. Kurzzeitig liegen manche sogar noch deutlich darunter. So warb die Sparda-Bank Nürnberg auf ihrer Internetseite seit Anfang Februar mit 0,79 Prozent für zehnjährige Baudarlehen. Die Bank hat das am Freitag aber wieder auf 0,93 Prozent angehoben. Zinssenkungen gab es zuletzt bei der Commerzbank auf 1,09 Prozent, bei Santander auf 1,14 Prozent und bei der Naspa auf 1,2 Prozent, jeweils für zehnjährige Darlehen.

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