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Die Vermögensfrage : Zwei Depots, eine Strategie – und einige Fallstricke

Ein solides Aktiendepot: Bunt, auf vielen Säulen oder doch mit starker Ausrichtung auf den heimischen Aktienmarkt? Bild: Getty

Jahrzehntelang Aktien anzusammeln und sie stoisch zu halten, kann reizvoll sein. Aber ist es auch empfehlenswert? Wir haben exemplarisch zwei Aktiendepots analysiert.

          5 Min.

          Die interessantesten Geschichten schreibt auch in der Kapitalanlage das Leben. So erhielten wir kürzlich die Gelegenheit, einen Einblick in die Zusammenstellung der Aktiendepots zweier langjähriger Leser zu nehmen. Die beiden Herren haben in ihrem Arbeitsleben, wie es sich für ehemalige Beschäftigte im mittleren Management von Unternehmen oder Behörden gehört, ordentlich, wenn auch nicht extrem üppig verdient. Jetzt befinden sie sich im Ruhestand und schauen wohlgefällig auf die langfristige Wertentwicklung ihrer Depots, die sie über Jahrzehnte angelegt und gepflegt haben. Die beiden Herren sind Anhänger von Prinzipien des legendären Investors André Kostolany gewesen: Sie haben Aktien gekauft und sie, ohne sich für kurzfristige Wertentwicklungen zu interessieren, einfach durchgehalten, ohne jemals zu verkaufen.

          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          Auch wenn die beiden Herren eine identische Grundeinstellung gegenüber der langjährigen Kapitalanlage verbindet, unterscheiden sich ihre Depots wie Tag und Nacht. Keines würde den kritischen Blick eines modernen Vermögensberaters überstehen. Und doch haben sie zumindest aus der Sicht ihrer Eigentümer funktioniert. Das ist Grund genug, sie genauer anzuschauen.

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