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Die Vermögensfrage : Spielwiese Pennystocks

Hat wesentlich zur Bekanntheit von Pennystocks beigetragen: Der Film „The Wolf of Wall Street“. Bild: mauritius images / Moviestore Co

Pennystocks bezeichnen Titel unter einem Wert von einem Euro. Der flotte Handel mit solchen Aktien verspricht das schnelle Geld. Leider gibt es einen Haken: das Risiko.

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          Spätestens seit dem Film Wolf of Wall Street wissen auch Kinobegeisterte: Mit Pennystocks ist richtig viel Geld zu verdienen. Große Beträge auf kleine Werte setzen, dann den Aktienkurs nach oben treiben und im Handumdrehen hat man es zum Millionär gebracht. So viel zu Hollywood. Mit der Realität hat das leider wenig zu tun – auch wenn der Hollywood-Film Wolf of Wall Street ja tatsächlich auf einer wahren Geschichte beruht.

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Wahr ist in jedem Fall, dass sich zunehmend mehr Menschen an den Börsen tummeln – auch in Deutschland, das traditionell eher ein Land der Aktienmuffel ist. Nach Berechnungen des Deutschen Aktieninstitus DAI ist die Zahl der Aktiensparer in Deutschland 2020 um 2,7 Millionen in die Höhe geschnellt. „Das ist sensationell“, sagt Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts. „Jeder Sechste in Deutschland hatte Aktien, Aktienfonds oder Aktien-ETF im Depot. Mehr Aktiensparerinnen und -sparer gab es zuletzt 2001.“

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