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Datenleck : Kundendaten von Mastercard landen im Internet

  • Aktualisiert am

Kreditkarten von Mastercard Bild: Reuters

Persönliche Daten von Nutzern eines Bonusprogramms des Kreditkartenanbieters sind im Internet aufgetaucht. Das kann gefährliche Folgen haben.

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          Durch ein Datenleck sind Daten von Nutzern des Mastercard-Bonusprogramms „Priceless Specials“ aus Deutschland im Internet aufgetaucht. Eine Tabellen-Datei, die zeitweise in einem Online-Forum verfügbar war, listete unter anderem die Namen und die E-Mail-Adressen auf. Daneben standen jeweils die ersten zwei und die letzten vier Zahlen der Mastercard-Kartennummer und in manchen Fällen auch die Anschrift und Telefonnummern der Kunden.

          Das besonders Gefährliche an solchen Datenlecks ist die Möglichkeit für Online-Kriminelle, E-Mails zu fabrizieren, die täuschend echt aussehen, um Nutzern Passwörter und weitere Informationen abzujagen.

          „Wir nehmen Privatsphäre sehr ernst“

          Mastercard teilte am Montag mit, die Plattform des Bonusprogramms sei vorsorglich geschlossen worden. „Wir nehmen Privatsphäre sehr ernst und untersuchen dieses Problem mit Hochdruck.“ Zugleich betonte Mastercard, es gebe keinen Zusammenhang mit dem Zahlungsnetzwerk des Unternehmens.

          Stichproben fanden korrekte Daten unter den mehr als 89 400 Einträgen. Zugleich tauchte aber auch mehrfach der Name „Max Mustermann“ auf. Die Liste enthielt zusätzlich Angaben dazu, ob Nutzer einen Newsletter und SMS-Benachrichtigungen abonniert hatten. Das Geburtsdatum und die Daten in der Spalte „Kunde seit“ waren in der Tabelle unkenntlich.

          Mastercard hatte „Priceless Specials“ Anfang vergangenen Jahres in Deutschland an den Start gebracht. Bei dem kostenlosen Programm bekommt man für Transaktionen Bonuspunkte, die gegen Prämien eingetauscht werden können.

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