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Lebensversicherungen : „Mit der Altersvorsorge spielt man nicht“

Heinz-Peter Roß kauft Millionen Lebensversicherungen und legt sie dann still. Das klingt im ersten Moment schlimmer, als es ist. Bild: Wolfgang Eilmes

Heinz-Peter Roß kauft Millionen Lebensversicherungen und legt sie dann still. Das klingt schlimmer, als es ist.

          6 Min.

          Herr Roß, Ihr Unternehmen Viridium hat vor wenigen Tagen vier Millionen Lebensversicherungen von der Generali gekauft. Was machen Sie jetzt damit?

          Thomas Klemm
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wir sind darauf spezialisiert, bestehende Lebensversicherungen dauerhaft fortzuführen. Jeder Kunde kann sich darauf verlassen, dass die vom früheren Eigentümer gemachten Zusagen in vollem Umfang eingehalten werden.

          Klingt gut. Aber wie wollen Sie die Versprechen halten?

          Indem wir alle unsere Kapazitäten, unser Geld und unsere Zeit investieren, um einen bestehenden Lebensversicherungsvertrag optimal zu betreuen. Traditionelle Versicherer haben viele Sparten, von der Lebensversicherung bis zur Unfallversicherung, eine oft veraltete IT, und sie konzentrieren sich zwangsläufig auf den Vertrieb neuer Produkte. Existierende Bestände stehen oft weniger im Fokus.

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