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Drohende Altersarmut : „Millionen Rentnern fehlt am Ende bares Geld“

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Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, rechnet mit der Anhebung des Renteneintrittsalters Bild: dpa

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon rechnet mit der Anhebung des Renteneintrittsalters. Wegen der Nullzinspolitik der EZB müssen Beschäftigte wohl mehrere Jahre länger arbeiten.

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          Angesichts der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank rechnet Sparkassen-Chef Georg Fahrenschon mit einem Anstieg des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und darüber hinaus. Beschäftigte müssten entweder mehr in die private Vorsorge einzahlen oder "mehrere Jahre länger arbeiten", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag. "Sonst droht vielen Altersarmut."

          Als Ursache für den deutlich über 67 Jahre hinausgehenden Renteneintritt nannte Fahrenschon den Wegfall von Zinsen und Zinseszinsen. Dadurch entstehe bei der privaten Altersvorsorge bei vielen Arbeitnehmern eine große Lücke, die "krass unterschätzt" werde. Viele Beschäftigte bekämen im Alter deutlich weniger 'raus als ursprünglich erwartet. "Millionen Rentnern fehlt am Ende bares Geld", warnte er.

          Der Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, Alexander Erdland, erklärte, dass schon wegen der steigenden Lebenserwartung über eine Ausdehnung der durchschnittlichen Lebensarbeitszeit gesprochen werden müsse. Die Folgen der längeren Lebenserwartung müssten "frühzeitig" diskutiert werden, da die Altersabsicherung eine "Angelegenheiten von Jahrzehnten" sei. Eine Rückkehr zur Rente mit 65 bezeichnete Erdland als "illusorisch". "Wer so etwas fordert, weckt falsche Hoffnungen bei den Menschen."

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