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Handel mit Aktien : Der günstigste Broker im Land

Aktienhandel in Deutschland: Welcher Anbieter ist der beste? Bild: Getty

Es gibt zahlreiche Anbieter, die jedem den Handel mit Aktien ermöglichen. Doch die Gebühren dabei sind so unterschiedlich, dass sich ein umfassender Vergleich lohnt.

          4 Min.

          In Amerika gibt es ihn schon; den kostenlosen Broker. Die Rede ist von dem im Jahr 2003 gegründeten amerikanischen Fintech Robinhood. Die Idee oder die „Mission“ – wie es die Gründer nannten – war es, die Märkte zu demokratisieren und jedem das Handeln zu ermöglichen. Zwar gibt es in Deutschland noch keinen komplett kostenfreien Broker. Künftig wird es aber einen Anbieter geben, der dem Konzept des kostenlosen Handels zumindest sehr nahekommt.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Pro aufgegebene Order sollen die Nutzer des Online-Brokers Trade Republic nämlich nur 1 Euro zahlen; egal wie hoch das Ordervolumen ist. Darüber hinaus zahlen die Kunden auch keine Provisionsgebühr. Zum Vergleich: Die Postbank verlangt für eine Order ab 5200 Euro eine Gebühr von rund 30 Euro. Christian Hecker, einer der drei Gründer von Trade Republic, betont aber im Gespräch mit FAZ.NET dass es sich bei dem 1 Euro „nicht um eine Provision“ handele, sondern lediglich um die Fremdkostenpauschale, also schlicht um die Kosten, welche auch wirklich für die Order anfallen. „Das sind faktisch die Transaktionskosten“, sagt Hecker. In Amerika würde dagegen eine günstigere Handelsregulierung vorherrschen, welche die Abwicklungskosten möglichst gering hielte. „Wir hätten den Handel auch in Zypern oder Bulgarien anbieten können“, sagt Hecker. Das sei dann zwar unter Umständen günstiger, böte aber nicht die deutsche Verlässlichkeit und Sicherheit. Das sei dann auch der Grund, warum die Nutzer immer noch 1 Euro pro Order zahlen müssten im Gegensatz zu dem amerikanischen Broker Robinhood, der in der dortigen Trader-Szene und vor allem unter Jüngeren Händlern längst Kultstatus genießt.

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