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Unterhaltsvorschuss : Staat zahlt länger für Kinder unterhaltspflichtiger Väter

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Den Unterhaltsvorschuss kann sich der Staat von unterhaltspflichtigen, aber zahlungsunwilligen Vätern zurückholen. Bild: dpa

Bisher zahlt der Staat nur bis zum 12. Lebensjahr einen Unterhaltsvorschuss, wenn zahlungsunwillige Väter ihre Kinder nicht unterstützen. Das soll sich bald ändern.

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          Wenn getrennte Väter (oder Mütter) keinen Unterhalt für ihren Nachwuchs bezahlen, tritt der Staat in Vorleistung und gibt einen sogenannten Unterhaltsvorschuss, bisher allerdings nur bis zum 12. Lebensjahr des Kindes.

          Das soll sich bald ändern, berichtet die Bild-Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Vom 1. Januar 2017 an sollen auch Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr einen Anspruch auf einen Unterhaltsvorschuss bekommen. Das Kabinett muss der neuen Regelung aber noch zustimmen.

          Künftig sollen Kinder ab 12 Jahren 270 Euro pro Monat erhalten. Das Geld kann sich der Staat von den unterhaltspflichtigen, aber zahlungsunwilligen Vätern zurückholen. Außerdem soll die Bezugsgrenze, bisher auf eine Dauer von sechs Jahren begrenzt, entfallen. Für Kinder bis 5 Jahren gibt es weiterhin 145 Euro im Monat, für Kinder bis 11 Jahren 194 Euro im Monat.

          260.000 Kinder sollen davon bundesweit profitieren, schätzt Familienministerin Manuela Schwesig (SPD), etwa 100 Millionen Euro pro Jahr soll die Ausweitung kosten. Schwesig hatte im Sommer bereits einen Führerschein-Entzug für säumige Unterhaltszahler ins Gespräch gebracht.

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