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Bundessozialgericht : Richter verweigern Rückkehrern Elterngeld

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Für das Elterngeld wird nur im Inland versteuertes Einkommen angerechnet. Bild: dpa

Ein Job außerhalb Deutschlands kann für werdende Mütter und Väter Konsequenzen haben: Wer vor der Geburt des Kindes im Ausland gearbeitet hat, kann diese Einkünfte laut Bundessozialgericht nicht auf das Elterngeld anrechnen.

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          Bei der Berechnung von Elterngeld werden im Ausland erzielte und versteuerte Einkünfte nicht mitgerechnet. Das hat am Dienstag das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel klargestellt. Eine Lehrerin, die vor der Geburt ihrer Tochter an einer deutschen Schule in China tätig war, hatte gefordert, dass ihr dort versteuertes Gehalt bei der Festsetzung der Höhe des Elterngelds eingerechnet wird. Das wies der Senat nun zurück (Aktenzeichen: B 10 EG 2/14 R).

          Die Tochter war im November 2010 geboren worden, ab Januar 2011 galt eine Neuregelung im Gesetz, dass ausdrücklich nur im Inland versteuertes Einkommen angerechnet wird. Auch wenn die Tochter kurz vor der Gesetzesänderung geboren worden sei, habe die Frau keinen Anspruch auf höheres Elterngeld, entschieden die höchsten deutschen Sozialrichter.

          Die Klägerin habe Einkünfte vor der Geburt ihrer Tochter in einer anderen Sozialordnung erzielt, dann seien diese auch anders zu beurteilen als in Deutschland versteuertes Einkommen, begründeten die Richter ihre Entscheidung.

          Sie folgten damit dem Landessozialgericht Niedersachsen. In einem zweiten Fall zog der Kläger, der von seinem Arbeitgeber in die Vereinigten Staaten geschickt worden war und ebenfalls höheres Elterngeld wollte, seine Revision zurück.

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