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Fernseher mit Internetzugang : Bundesamt warnt vor Sicherheitslücken beim Smart-TV

  • Aktualisiert am

Mit sogenannten Smart-TVs kann jeder schnell ins Internet. Bild: Reuters

Der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, sieht bei internetfähigen Fernsehgeräten Risiken. Für die Verbraucher hat er einen Rat.

          Mit Blick auf die Fußball-WM und die zunehmende Verbreitung von internetfähigen Fernsehern warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor den möglichen Gefahren sogenannter Smart-TVs. Verbraucher sollten hierbei „nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die IT-Sicherheit der Geräte in ihre Kaufentscheidung einfließen lassen“, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm der „Rheinischen Post“.

          Der BSI-Präsident rief dringend dazu auf, den Internetzugang des Geräts nur dann zu nutzen, wenn dieser gebraucht werde. Zudem sollten die Zuschauer darauf achten, Software-Aktualisierungen für das Smart-TV regelmäßig aufzuspielen, um aktuelle Sicherheitslücken schnellstmöglich schließen zu können.

          Kritisch sieht Schönbohm vor allem Funktionen, die die Privatsphäre der Nutzer betreffen - also etwa eine integrierte Webcam oder ein Mikrofon zur Bedienung per Sprachsteuerung. „Sie sollten sorgsam verwendet und im Zweifel deaktiviert werden“, sagte er.

          „Hersteller und Händler müssen ihrer Verantwortung nachkommen und die IT-Sicherheit bereits bei der Entwicklung und der Inbetriebnahme der Geräte mitdenken“, sagte Schönbohm der in Düsseldorf erscheinenden Zeitung. Insbesondere vor Großereignissen wie einer Fußball-WM würden viele Smart-TVs verkauft.

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