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Medienschau : Zeitung - Toyota vor Umsatzeinbruch

  • Aktualisiert am

Apotheker wird Boss bei Hewlett-Packard, China produziert optimistische Nachrichten, Repsol und Sinopec schmieden Milliarden-Deal in Brasilien, Dollar-Thrifty-Aktionäre lehnen Hertz-Offerte ab, amerikanische Regierung verkauft Citi-Anteile, AIG will bis März Aktien an die Börse bringen, deutscher Einzelhandelsumsatz im August niedriger als erwartet, Ungarn verfehlt eigenes Defizitziel, Japan: Arbeitslosenquote und Verbraucherpreise fallen - Kfz-Absatz rückläufig, lächerliche Erklärung des Börsencrashs

          7 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Zeitung - Pkw-Bestellungen bei Toyota-Händlern brechen 40 Prozent ein

          Der japanische Autobauer Toyota Motor steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einem Absatzeinbruch. Bei den Toyota-Händlern in Japan seien die Bestellungen im September um 40 Prozent eingebrochen, berichtet die Zeitung „Nikkei“ am Freitag. Hintergrund sei das Auslaufen der staatlichen Umweltprämie zum Monatsanfang gewesen. Die Mittel für das Programm seien erschöpft. Die Bestellungen sind ein Indikator für die Neuzulassungen. Toyota wolle seine Inlandsproduktion im Oktober deshalb um 20 Prozent verglichen mit dem September drosseln. Zudem wolle der japanische Autobauer mit Anreizen die Kunden zum Kaufen bewegen, um einem Absatzeinbruch entgegenzuwirken. (Reuters)

          Apotheker übernimmt Ruder bei Hewlett-Packard

          Den früheren SAP-Chef Leo Apotheker zieht es in die Vereinigten Staaten : Wie Hewlett-Packard am Donnerstag mitteilte, rückt der Vertriebsexperte mit Wirkung vom 1. November an die Spitze des weltgrößten Technologiekonzerns. Apotheker folgt damit Mark Hurd nach, der Anfang August wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung abgetreten war. Der Walldorfer Softwarekonzern hatte Apotheker im Februar überraschend entlassen. Mitauslöser war ein mehrmonatiger Zwist um Wartungsgebühren. Apotheker stand nur neun Monate alleine an der Spitze von SAP. (Reuters)

          Repsol und Sinopec schmieden Milliarden-Deal in Brasilien

          Der spanische Ölkonzern Repsol und der chinesische Petrochemieriese Sinopec gehen in Brasilien eine milliardenschwere Partnerschaft ein. Das Gemeinschaftsunternehmen werde ein Volumen von 17,8 Milliarden Dollar haben und die Entwicklung der Repsol-Ölfelder in Brasilien vorantreiben, teilten die Spanier am Freitag mit. Sinopec investiere mehr als 7,1 Milliarden Dollar in das Geschäft, das zu 60 Prozent Repsol und zu 40 Prozent Sinopec gehören wird. Der Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung Brasiliens bei der Gewinnung von Erdöl. Das rohstoffhungrige China hatte bereits zuvor ein Auge auf Beteiligungen in dem südamerikanischen Schwellenland geworfen. (Reuters)

          Dollar-Thrifty-Aktionäre lehnen Hertz-Offerte ab

          Die Aktionäre des amerikanischen Autovermieters Dollar Thrifty haben die milliardenschwere Übernahmeofferte des größeren heimischen Konkurrenten Hertz abgelehnt. Rund 48 Prozent der Eigner hätten gegen das Angebot gestimmt, teilte Dollar Thrifty am Donnerstag mit. Die Zustimmung habe bei 41 Prozent gelegen. Hertz wollte 1,5 Milliarden Dollar für den Rivalen auf den Tisch legen. Experten rechnen damit, dass Hertz nun seinen Übernahmeversuch einstellen wird. Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, aus dem Rennen auszusteigen, falls die Aktionäre das Angebot zurückweisen sollten. Dollar Thrifty hatte seine Aktionäre vor der Hauptversammlung am Donnerstag noch einmal aufgefordert, das Gebot von Hertz anzunehmen und die Gegenofferte des Rivalen Avis auszuschlagen. Das Avis-Gebot liegt etwa vier Prozent über dem Preis, den Hertz zu zahlen bereit war. (Reuters)

          Amerikanische Regierung verkauft Citi-Anteile

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