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Medienschau : Zeitung - Toyota vor Umsatzeinbruch

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Japans Kernverbraucherpreise im August um 1,0 Prozent unter Vorjahr

Die Lebenshaltungskosten der japanischen Verbraucher haben im August in der Kernberechnung erneut unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats gelegen. Wie das Statistikbüro der Regierung am Freitag mitteilte, sanken sie auf Jahressicht um 1,0 Prozent und waren damit zum 18. Mal rückläufig. Im Juli und im Juni waren negative Kernteuerungsraten von 1,1 Prozent und 1,0 Prozent verzeichnet worden. Die Bank of Japan (BoJ) achtet für die Bestimmung ihrer Geldpolitik besonders auf die Kernrate. Auf Basis vorläufiger Berechnungen wurde zudem mitgeteilt, dass die Verbraucherpreise im Großraum Tokio im September in der Kernrate ebenfalls um 1,0 Prozent niedriger lagen als im Vorjahresmonat, was gleichfalls den Erwartungen der von Dow Jones befragten Volkswirte entsprach. Die Daten aus Tokio, die einen Monat Vorlaufzeit vor den nationalen Zahlen haben, werden als Indikator für die künftige Entwicklung angesehen. (Dow Jones Newswires)

Japans Kfz-Absatz erstmals seit 14 Monaten rückläufig

Der Kfz-Absatz in Japan ist im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf 308.663 Fahrzeuge gesunken, wie der Verband der japanischen Kfz-Händler am Freitag mitteilte. Damit hat sich auf Jahressicht der erste Rückgang seit 14 Monaten ergeben. Allerdings war der Absatz im August wegen des drohenden Auslaufens von Kaufanreizen um 46,7 Prozent gestiegen. (Dow Jones Newswires)

Lächerliche Erklärung des Börsencrashs vom sechsten Mai

Die amerikanische Regulierungsbehörden haben das Geheimnis um den kurzzeitigen Börsencrash vom 6. Mai dieses Jahres gelöst. Das erfuhr Bloomberg News am späten Donnerstag aus gut informierten Kreisen. Demnach soll ein ganz normaler Vorgang bei der Fondsgesellschaft Waddell & Reed Financial Inc. letztlich zu dem Einbruch geführt haben. Bei dem Ereignis vor ein paar Monaten waren innerhalb von weniger als 20 Minuten rund 862 Milliarden Dollar an Börsenwerten vernichtet worden. Der New Yorker Dow-Jones-Index hatte in der Spitze rund 9,2 Prozent abgegeben, während der S&P-500-Index um bis zu 8,6 Prozent absackte. Beide Börsenbarometer erholten sich allerdings wenig später wieder. Den Angaben zufolge verkaufte Waddell & Reed Financial an jenem Tag offenbar Futures auf den Standard & Poor's 500 Index, und zwar als Teil einer alltäglichen Hedging-Strategie. Das gehe aus dem Report der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission hervor, berichteten die Kreise. Die Firma selbst werde bei der späteren Veröffentlichung des Berichtes nicht namentlich genannt. Wie es weiter hieß, habe Waddell & Reed Financial bei der Transaktion keine bösen Absichten gehabt. Darüber hinaus wäre es den Kreisen zufolge wohl nicht zu einer derart starken Reaktion am Markt gekommen, hätte es nicht noch eine ganze Reihe anderer Einflussfaktoren gegeben - wie etwa Sorgen um die europäische Staatsschuldenkrise. Ein Sprecher der SEC wollte auf Anfrage von Bloomberg News keine Stellung beziehen. Kritiker halten Erklärungsversuche dieser Art für lächerlich und vorgeschoben. (Bloomberg/FAZ.NET, siehe auch: Interview: „Wie ein Hackerangriff auf die Börse“)

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