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Medienschau : Zeitung - Toyota vor Umsatzeinbruch

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Die amerikanische Regierung hat ihren Anteil an der staatlich geretteten Krisenbank Citigroup auf 12,4 Prozent verringert. Durch den Verkauf aller Vorzugsaktien habe der Staat einen Reingewinn (ohne Berücksichtigung der auf Fannie Mae und Freddie Mac ausgelagerten Verluste) von 2,25 Milliarden Dollar gemacht, teilte das amerikanische Finanzministerium am Donnerstag mit. Insgesamt habe sich die Regierung in den vergangenen Monaten von 4,1 Milliarden allgemeinen Aktien getrennt. Für den amerikanischen Steuerzahler seien dabei etwa 16,4 Milliarden Dollar in die Staatskasse zurückgeflossen. Die amerikanische Regierung hat der einst größten Bank der Welt während der Finanzkrise 2008 und 2009 mit 45 Milliarden Dollar unter die Arme gegriffen. Zum Höhepunkt der Krise waren 36 Prozent der Citi-Anteile im Staatsbesitz. (Reuters)

AIG will bis März Aktien für 2,5 Milliarden Dollar an die Börse bringen

Der im Zuge der Finanzkrise vom Staat gerettete amerikanische Versicherungskonzern American International Group Inc (AIG) hat zusammen mit Regierungsvertretern einen Plan für den Ausstieg des Staates erarbeitet. Unter bestimmten Bedingungen werde das amerikanische Finanzministerium seine Vorzugsaktien im Wert von 49 Milliarden Dollar in Stammaktien umwandeln, teilten das Unternehmen und das amerikanische Finanzministerium am Donnerstag mit. Dadurch werde die Staatsbeteiligung an der AIG auf 92 Prozent von 79,8 Prozent steigen. Die Umwandlung könne bereits im kommenden Jahr erfolgen. AIG-CEO Robert Benmosche kündigte zudem an, eine erste Tranche Aktien im Volumen von 2,5 Milliarden Dollar bis März an die Börse zu bringen. Vor der Umwandlung der Vorzugsaktien der Regierung in Stämme ist AIG verpflichtet, 20 Milliarden Dollar an erhaltenen Krediten an die amerikanische Notenbank zurückzuzahlen. Die Mittel dazu sollen aus dem Verkauf von Unternehmensteilen stammen. Erst am Donnerstag hatte AIG den Verkauf ihrer Lebensversicherungstöchter in Japan 4,2 Milliarden Dollar in bar angekündigt. Zudem bringt AIG ihr asiatisches Lebensversicherungsgeschäft AIA an die Börse und hofft dabei auf Erlöse von 15 Milliarden Dollar. Zum aktuellen Aktienkurs hätte AIG nach Umwandlung der Vorzüge in Stämme eine Marktkapitalisierung von über 60 Milliarden Dollar. Der Konzern würde damit wieder wie vor der Finanzkrise zu den größten notierten amerikanische Finanzdienstleistern gehören. Im Zuge der Kapitalmaßnahmen sollen bestehende AIG-Aktionäre die Option auf den Erwerb von insgesamt 75 Millionen AIG-Aktien zu einem festen Preis von 45 Dollar erhalten. Dies sichert ihnen die Chance, von steigenden AIG- Kursen zu profitieren. Derzeit liegen die Kurse der Aktien noch deutlich unter 40 Dollar. Analysten sagten, der Ausstieg des Staates werde ein langer Weg sein. Es werde Jahre brauchen, bis die Regierung sich ganz von ihren AIG-Aktien getrennt hat. Dies werde von der Entwicklung des Aktienmarktes abhängen und von der AIG-Geschäftsentwicklung. Von einer informierten Person hieß es allerdings, einige Regierungsvertreter hofften auf einen kompletten Ausstieg innerhalb von 18 Monaten. (Dow Jones Newswires)

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