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Medienschau : Yahoo streicht nochmals fünf Prozent der Jobs

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Der kriselnde Internet-Konzern Yahoo greift nach einem erneuten Gewinn- und Umsatzrückgang verschärft zum Rotstift. Der amerikanische Chip-Hersteller AMD steckt tief in den roten Zahlen. Japans Handelsbilanz für 2008 hat erstmals seit 28 Jahren ein Defizit verbucht. Bundesbankpräsident Weber sieht keine deutlichen Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung.

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          Unternehmen

          Yahoo streicht nochmals fünf Prozent der Jobs

          Der kriselnde Internet-Konzern Yahoo greift nach einem erneuten Gewinn- und Umsatzrückgang verschärft zum Rotstift. Weltweit sollen nochmals rund fünf Prozent aller Jobs wegfallen. Zudem seien weitere Einschnitte bei den Kosten geplant, kündigte Yahoo am Dienstag nach amerikanischen Börsenschluss am Sitz im kalifornischen Sunnyvale an. Zum Jahreswechsel hatte der Konzern nach bereits zwei Kürzungswellen noch rund 13 600 Mitarbeiter. Der Überschuss fiel bei Yahoo im ersten Quartal um fast 80 Prozent auf 118 Millionen Dollar (91 Millionen Euro). Allerdings hatte der Konzern ein Jahr zuvor einen hohen Einmalgewinn erzielt. Der Umsatz ging um 13 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Dollar zurück. Mit seinen Zahlen schnitt der Konzern besser ab, als die Analysten im Schnitt erwartet hatten. (dpa-AFX)

          Peugeot streicht Dividende für 2008 - Gales neuer Citroen-Vize

          Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen will keine Ausschüttung an seine Aktionären vornehmen. Peugeot werde der Hauptversammlung vorschlagen, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2008 zu zahlen, teilte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung am Dienstag in Paris mit. Gründe dafür seien unter anderem die Ergebnisse im vergangenen Jahr sowie die Notwendigkeit, die Liquiditätslage des Konzerns zu verbessern. Wie es weiter hieß, hat das Kontrollgremium am Dienstag Jean-Marc Gales zum Vize-Chef der Marke Citroen berufen. Der Automobilkonzern war 2008 in die Verlustzone gerutscht. Nach einem Überschuss von 885 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2007 fiel im abgelaufenen Jahr ein Fehlbetrag von 343 Millionen Euro an. Nach weiteren hohen Verlusten im laufenden Jahr erwartet PSA erst 2010 eine Rückkehr zur Rentabilität. (dpa-AFX)

          Berichte - Pioneer will staatliche Hilfe - Aktie steigt

          Die Aktien des seit Jahren Verluste schreibenden japanischen Elektronikkonzerns Pioneer haben sich am Mittwoch um zeitweise mehr als 20 Prozent verteuert. Grund waren Berichte, wonach das Unternehmen sich um staatliche Finanzhilfen bemühen will. Die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ meldete am Mittwoch, der Staat werde Pioneer mit 30 Milliarden Yen (etwa 235 Millionen Euro) unter die Arme greifen. Der Konzern selbst erklärte, er denke über verschiedene Zukunftsmöglichkeiten nach. Am Vortag hatten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen Reuters gesagt, Pioneer erwäge, sich um öffentliche Gelder zu bemühen. (Reuters)

          Bundesweite Störungen in T-Mobile-Handynetz

          Millionen T-Mobile-Handykunden mussten am Dienstag in weiten Teilen Deutschlands mindestens drei Stunden lang auf mobiles Telefonieren verzichten. Grund war der Ausfall von zwei Zentralcomputern. Am Abend wurden die Systeme wieder hochgefahren. Die Telekom ging davon aus, dass nach der Wiederinbetriebnahme der Rechner noch einige Stunden vergehen würden, bis alle Kunden wieder telefonieren könnten. Die Ursache für die Ausfälle war zunächst unklar. Auch, wie viele Kunden betroffen waren, wurde nicht bekannt. Seit 19 Uhr liefen die für die Störungen verantwortlichen Computer wieder, sagte ein Telekom-Sprecher am Dienstagabend in Bonn. Seit 16 Uhr waren die Störungen aufgetreten. Verursacht hatte die Panne der Ausfall von zwei der drei sogenannten Home-Location-Register Server. Auf ihnen lagern die Kundendaten. Die Server sind für die Zuordnung der Telefonnummern zu den Mobilfunkgeräten zuständig. Noch sei unklar, warum die Rechner ausfielen. Dies solle nun untersucht werden, sagte der Sprecher. Er bat die Kunden um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Es sei ihm nicht bekannt, ob es in der Vergangenheit schon einmal einen so großen Ausfall gab. Wie viele der insgesamt knapp 40 Millionen T-Mobile-Kunden von den bundesweiten Störungen betroffen waren, sei noch nicht bekannt, Branchenkenner sprachen jedoch von Millionen. (dpa-AFX)

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