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Medienschau : Xstrata will Gespräche mit Anglo American über Fusion

  • Aktualisiert am

Xstrata will mit Anglo American über eine Fusion verhandeln; Siemens rechnet mit 15 Milliarden Euro aus Konjunkturpaketen; Weltbank: Wirtschafts und Finanzmarktkrise wirkt sich dramatisch auf private Mittelzuflüsse für die ärmeren Länder aus.

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          Unternehmen

          Xstrata will Gespräche mit Anglo American über Fusion

          Der Bergbaukonzern Xstrata will mit dem Konkurrenten Anglo American über eine Fusion verhandeln. Ziel sei es Größen- und Kostensynergien zu erzielen, teilte Xstrata am Sonntag in London mit. Die Fusion hätte einen Wert von 68 Milliarden amerikanische Dollar. Xstrata hat derzeit einem Marktwert von 33 Milliarden Dollar und Anglo American von 35 Millionen Dollar. Laut Unternehmenskreisen dürfte Anglo American jedoch das Angebot ablehnen. Xstrata wolle mit der Fusion ein Unternehmen schaffen, das in der Lage ist mit dem größeren Anbieter BHP Billiton zu konkurieren. (dpa-AFX)

          Siemens rechnet mit 15 Milliarden Euro aus Konjunkturpaketen

          Siemens hofft in den kommenden drei Geschäftsjahren auf Aufträge aus staatlichen Konjunkturprogrammen über insgesamt 15 Milliarden Euro. Von den weltweit zwei Billionen Euro entfielen 700 Milliarden Euro auf Infrastrukturinvestitionen, teilte Siemens am Montag mit. Das Volumen, um das sich Siemens mit seinen Produkten bemühen könne, betrage 150 Milliarden Euro. „Gemessen am durchschnittlichen Siemens-Weltmarktanteil ergibt sich für das Unternehmen rechnerisch ein potenzielles Auftragsvolumen von insgesamt circa 15 Milliarden Euro, wovon sechs Milliarden Euro auf Umwelttechnik entfallen“, hieß es. Der teilweise starke Rückgang der privaten Nachfrage werde durch staatliche Maßnahmen zumindest abgefedert. „Dies sollte auch eine stabilisierende Wirkung auf das Siemens-Geschäft haben“, erklärte Vorstandschef Peter Löscher. Für das abgelaufene Geschäftsjahr beziffert der Konzern seinen Umsatz mit Umwelttechnik, worunter Siemens seine Windkraftanlagen, Energiesparlampen aber auch Gasturbinen und Hochgeschwindigkeitszüge versteht, auf 19 Milliarden Euro. Nach den bisherigen Plänen soll dieser Umsatzposten bis 2011 auf 25 Milliarden Euro steigen. (Reuters)

          Lufthansa gibt Gewinnwarnung für 2009 heraus

          Die Deutsche Lufthansa AG hat am Freitagabend den Markt mit einer Gewinnwarnung überrascht. Das Management von Deutschlands größter Fluggesellschaft plant nun weitere Maßnahmen, um im laufenden Jahr einen operativen Verlust zu vermeiden. Bislang war für 2009 ein deutlich positives operatives Ergebnis in Aussicht gestellt worden. Angaben zu den geplanten Maßnahmen nannte Lufthansa zunächst nicht, stellte sie jedoch für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht. Lufthansa begründete ihre Gewinnwarnung mit dem weiterhin schwierigen Umfeld. Die Airline verwies hier auf die anhaltend schwache Nachfrageentwicklung im Passagier- und Frachtgeschäft, die strukturellen Veränderungen im Reiseverhalten der Passagiere und steigende Treibstoffpreise. Um dennoch ein positives operatives Ergebnis erreichen zu können, sieht Lufthansa zusätzliche Kostenentlastungen als erforderlich an. Im laufenden zweiten Quartal haben sich die mengen- und preisbedingten Einnahmeausfälle laut Lufthansa „industrieweit“ fortgesetzt. Gleichzeitig habe sich der Treibstoffpreis seit Ende des ersten Quartals wieder um rund 50 Prozent erhöht, ohne dass diesem Anstieg eine Belebung der realwirtschaftlichen Nachfrage zugrunde liege. Setzt sich diese Entwicklungen fort, wäre aus heutiger Sicht der für 2009 angestrebte operative Gewinn gefährdet, folgert Lufthansa weiter. Um diesen Rahmenbedingungen etwas entgegen zu setzen, müssen alle Geschäftsfelder neben den bereits laufenden konzernweiten Aktivitäten zur Kapazitäts- und Kostenreduktion weitere Maßnahmen zur Ergebnissicherung ergreifen. So will das Management einen operativen Verlust im laufenden Geschäftsjahr vermeiden und die Ertragskraft in den Folgejahren nachhaltig stärken. Lufthansa nennt derzeit noch keine Einzelheiten zu ihren geplanten Ergebnissicherungsmaßnahmen. Sie würden erst noch erarbeitet, sagte Sprecherin Claudia Lange am Freitag Dow Jones Newswires auf Anfrage. Aus diesem Grund könnten sie erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden. Auch Angaben zum möglichen Veröffentlichungszeitraum machte die Sprecherin nicht. Als „qualitative Gewinnwarnung“ bezeichnete Analyst Per-Ola Hellgren von der Landesbank Baden-Württemberg diese Aussagen von Lufthansa. Er zeigte sich überrascht, da Lufthansa noch ein relativ gutes Erstquartalsergebnis veröffentlicht habe. (Dow Jones Newswires)

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