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Medienschau : Wird der Euro-Rettungsschirm vergrößert?

  • Aktualisiert am

Chevron profitiert von hohem Ölpreis, Software AG am oberen Ende der Prognosespanne, Barry Callebaut spürt anziehende Schokoladenachfrage, Amgen-Gewinn 2010 höher als erwartet, Bayer legt Anlagen in den Vereinigten Staaten still, IndiGo bestellt 180 Airbus A320, Kommt eine höhere Bankenabgabe?, AIG stimmt Verkauf von taiwanischer Tochter zu, Rehn für Vergrößerung des Euro-Rettungsschirms, Japans Leistungsbilanzüberschuss gesunken

          Unternehmensnachrichten

          Chevron profitiert von hohem Ölpreis

          Der amerikanische Ölkonzern Chevron hat im vierten Quartal dank der höheren Ölpreise und dem Verkauf seiner Beteiligung an einem Pipeline-Betreiber mehr verdient als in den Vorquartalen. Der durchschnittliche Ölpreis, den der Konzern aus der amerikanische Förderung erzielte, lag im vierten Quartal bei 77,77 Dollar und damit 7,7 Prozent höher als im dritten Quartal und 11 Prozent über dem Niveau des vierten Quartals 2009, teilte die Chevron Corp am Dienstag nach amerikanischen Börsenschluss in ihrem Interim Update mit. Die genauen Ergebnisse für das vierte Quartal 2010 wird Chevron am 28. Januar vorlegen. (Dow Jones Newswires)

          Software AG am oberen Ende der Prognosespanne

          Die Software AG hat im vergangenen Jahr vorläufigen Berechnungen zufolge ihr Nettoergebnis um 19 Prozent bis 20 Prozent gesteigert. Damit liege das Ergebnis im oberen Bereich der im Oktober auf 18 Prozent bis 20 Prozent erhöhten Prognosespanne, teilte der Darmstädter Softwarekonzern am Mittwoch liegt. 2009 hatte das Nettoergebnis der Software AG 141 Millionen Euro erreicht. Den Umsatz 2010 gab der TecDax-Konzern nun mit einem Wachstum von ungefähr 30 Prozent an. Die Schwelle von 1 Milliarden Euro sei damit ein Jahr früher überschritten worden als geplant. 2009 hatte das Unternehmen 847 Millionen Euro umgesetzt. Eine gute Nachfrage im Datenmanagement-Geschäft sowie nach der neuen Produktpalette zur Optimierung von Geschäftsprozessen habe deutlich zu den gestiegenen Ergebnissen beigetragen. Das Unternehmen betonte außerdem, dass die schnelle Integration von IDS Scheer und die gemeinsamen Vertriebserfolge im Projektgeschäft ebenfalls zur Umsatzsteigerung sowie zum Wachstum des Nettoergebnisses beigesteuert haben. Ausführliche will Software AG am 27. Januar über das Jahresergebnis berichten. (Dow Jones Newswires)

          Barry Callebaut spürt anziehende Schokoladenachfrage

          Der zunehmende Appetit auf Schokolade, vor allem in den Schwellenländern, hat dem Schweizer Kakao- und Schokoladehersteller Barry Callebaut steigende Umsätze beschert. Im Auftaktquartal des Geschäftsjahres 2010/11 steigerte der weltgrößte Schokolade-Lieferant den Umsatz um 4,9 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro), wie Barry Callebaut am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten lediglich mit 1,46 Milliarden Franken gerechnet. Nach wie vor macht dem Unternehmen aber der starke Franken zu schaffen. So wuchs die verkaufte Menge an Kakaopulver und Flüssigschokolade um 5,6 Prozent auf 383.222 Tonnen, hier hatten die Analysten-Schätzungen bei 382.000 Tonnen gelegen. Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, die Verkaufsvolumen bis 2012/13 durchschnittlich um sechs bis acht Prozent pro Jahr zu steigern. Zudem erwartet Barry Callebaut ein zumindest gleich hohes durchschnittliches Wachstum des operativen Gewinns (Ebit) in Lokalwährungen. (Reuters)

          Amgen-Chef - Gewinn 2010 ist höher als erwartet

          Das gerade abgelaufene Geschäftsjahr ist beim weltgrößten Biotechnologiekonzern Amgen besser gelaufen als gedacht. Der Gewinn sei höher ausgefallen als erwartet, kündigte Amgen-Chef Kevin Sharer am Dienstag Investoren mit. Das Nettoergebnis werde „oberhalb der Mitte“ der ausgegebenen Spanne zwischen 5,05 und 5,25 Dollar je Aktie liegen. Bisher hatte Amgen einen Gewinn am unteren Ende der Spanne prognostiziert. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Überschuss je Anteilsschein in Höhe von 5,12 Dollar. Fürs laufende Jahr stellte Sharer weiteres Wachstum in Aussicht - allerdings ohne Belastungen aus der Gesundheitsreform dabei einzubeziehen. Amgen informiert am 24. Januar über seine genaue Erwartungen und gibt Einblick ins abgelaufene Jahr. (Reuters)

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