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Medienschau : Widersprüchliche Berichte zu Devisenmarktinterventionen Japans

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Vor drei Jahren hatte eine Studie eine erhöhte Gefahr von Herzinfarkten beschrieben. Die FDA veranlasste daraufhin im November 2007 eine schwarz umrandete Warnung vor Herzinfarkt-Risiken. Dies ist die schärfste Warnstufe für verschreibungspflichtige Medikamente.

Der britische Pharmakonzern stellt sich im zweiten Quartal wegen rechtlicher Auseinandersetzungen auf eine Milliardenzahlung ein. Infolge der Ankündigungen der beiden Gesundheitsbehörden erwartet Glaxo im zweiten Halbjahr nur noch einen Umsatz von 100 bis 150 Millionen Pfund mit dem ehemaligen Verkaufsschlager. Im den Folgejahren werde nur noch mit minimalen Erlösen gerechnet, teilte Glaxo am Abend mit.

Noch viel schwerer als der Umsatzverlust wiegt die Furcht vor Schadenersatzklagen. An dieser Front hatte GSK im Juli nach einem Bericht der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg nun etwas Klarheit schaffen können. Der Pharmakonzern konnte demnach mit der Zahlung von 460 Millionen Dollar rund 10.000 Klagen auf einen Schlag beilegen. Insgesamt, so schätzen Analysten, sind 13.000 Klagen anhängig. Glaxo stellt sich auf Belastungen in Milliarden-Höhe ein. (dpa-AFX)

Petrobras nimmt mit Kapitalerhöhung 70 Milliarden Dollar ein

Brasiliens Ölkonzern Petrobras nimmt mit seiner Kapitalerhöhung 70 Milliarden Dollar ein. Das staatlich kontrollierte Unternehmen legte am Donnerstag nach Börsenschluss den Bezugspreis für seine neuen Stammaktien mit 29,65 Real pro Aktie fest. Die Vorzugsaktien sollen 26,30 Real kosten. Insgesamt begibt Petrobras bei der größten Kapitalerhöhung aller Zeiten 2,4 Milliarden Stammaktien und 1,87 Milliarden Vorzugsaktien.

Insgesamt habe es eine Nachfrage in Höhe von 140 Milliarden Dollar gegeben, verlautete aus mit der Transaktion vertrauten Kreisen. Unter den Investoren seien auch Staatsfonds aus dem Nahen Osten und Asien. Die Anteilscheine sollen erstmals am 27. September an der brasilianischen Börse Bovespa in Sao Paulo gehandelt werden.

Mit der gigantischen Kapitalerhöhung will Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva den Aufstieg seines Landes zu einem wichtigen Ölexporteur finanzieren. Brasilien hat in den vergangenen Jahren vor seiner Küste riesige Ölvorkommen entdeckt und will diese nun ausbeuten. (Reuters)

Dubai will sich am Finanzmarkt 1 Milliarden Dollar beschaffen

Dubai traut sich Kreisen zufolge erstmals seit seiner Schuldenkrise im vergangenen Jahr wieder an den Kapitalmarkt. Die Regierung plane die Ausgabe von Anleihen über bis zu einer Milliarde Dollar, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Donnerstag. Die Papiere könnten bereits in der nächsten Woche auf den Markt kommen und hätten Laufzeiten von bis zu sieben Jahren. Eine Sprecherin der Regierung lehnte eine Stellungnahme ab.

Ende letzten Jahres hatte Dubai die Finanzmärkte mit der Bitte um Zahlungsaufschub geschockt. Die Schulden waren bei dem staatlichen Mischkonzern Dubai World aufgelaufen. Nach monatelangem Ringen gelang es Dubai Mitte des Monats, das Vertrauen seiner Gläubiger zu gewinnen und fast 25 Milliarden Dollar an Verbindlichkeiten umzuschulden. (Reuters)

Merck & Co will Sparprogramm rasch durchziehen

Der amerikanischen Pharmakonzern Merck & Co legt nach der Übernahme von Schering-Plough ein hohes Tempo bei den Einsparungen vor. Von geplanten 3,5 Milliarden Dollar will er ein Drittel bereits in diesem Jahr erzielen - jeweils ein weiteres Drittel dann in den kommenden zwei Jahren. „Weltweit werden wir versuchen, die Einsparungen 2010 bis 2012 in drei etwa gleich großen Tranchen zu erreichen“, sagte Deutschlandchef Hanspeter Quodt der „Financial Times Deutschland“ (Freitag). Merck hatte Schering-Plough Ende vorigen Jahres für 41 Milliarden Dollar übernommen und war damit zum weltweit zweitgrößten Pharmakonzern aufgestiegen. (dpa-AFX)

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