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Medienschau : Wechsel an der Spitze der amerikanischen Banken

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Bank of America ist die neue Nummer einsFielmann ersetzt Altana im MDaxUBS verkauft Beteiligung an Bank of ChinaWeitere Gerüchte um Air France-KLM und AlitaliaZwei Top-Manager von Dell gehenMicrosoft: Schaltjahr für Defekt verantwortlichRoche erhält Zulassung für NukleinsäuretestRussland dreht Ukraine das Gas abSüdkorea erleidet ExporteinbruchOst-West: Keine Angleichung in SichtReiseveranstalter blicken skeptisch ins neue Jahr

          5 Min.

          Unternehmen

          Bank of America ist die neue Nummer eins in Amerika

          Die Bank of America ist die neue Nummer eins unter den Banken in den Vereinigten Staaten. Mit der am Neujahrstag vollzogenen, 24 Milliarden Dollar schweren Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch kommt die Bank auf eine Bilanzsumme von rund 2700 Milliarden Dollar. Damit überholt sie JP Morgan und Citigroup. Die einst ruhmreiche Merrill Lynch war in den Strudel der Finanzkrise geraten. Sie musste im September nach 94 Jahren die Eigenständigkeit aufgeben - eine Stunde vor der Insolvenz des Rivalen Lehman Brothers, dessen Schicksal sie damit wohl entging.

          Zum Jahreswechsel avancierte Wells Fargo zur Nummer vier auf dem amerikanischen Bankenmarkt mit 1400 Milliarden Dollar an Einlagen, nachdem die Übernahme des Konkurrenten Wachovia unter Dach und Fach ist. (Reuters)

          Fielmann ersetzt Altana im M-Dax

          Aufgrund der Übernahme durch Skion muss das Spezialchemieunternehmen Altana den M-Dax verlassen. Der Streubesitzanteil von Altana liege unter der Mindestgrenze von 10 Prozent, die Aktie erfülle somit nicht mehr die Voraussetzungen für einen Verbleib im Index, begründete die Deutsche Börse am Dienstag ihre außerplanmäßige Änderung. Die Optikerkette Fielmann wird für die Aktie von Altana in den M-Dax aufgenommen. Fielmann wird im S-Dax durch den Auto- und Ingenieurdienstleister für die Luftfahrt Bertrandt ersetzt. Die Änderungen werden zum 6. Januar wirksam. (dpa-AFX)

          UBS verkauft Beteiligung an Bank of China

          Die schweizerische Bank UBS hat durch den Verkauf der Beteiligung an der Bank of China einen Gewinn von unter 400 Millionen Dollar erzielt. Die rund 3,4 Milliarden „Limited H-Shares“ seien zum Marktpreis mit einem Abschlag zum Schlusskurs vom Mittwoch verkauft worden, hieß es weiter. Bezahlt hatte UBS im Jahr 2005 für einen Anteil von rund 1,6 Prozent 500 Millionen Dollar.

          Finanzielle Details gab die Bank nicht bekannt. Der Verkauf der Anteile sei aber mit Gewinn erfolgt, sagte UBS-Sprecher Christoph Meier auf Anfrage. Die Bank of China zählt zu Chinas größten Banken und zählt nach eigenen Angaben mehr als 200 Millionen Kunden und 220.000 Mitarbeitende. Die Bank wird zu 70 Prozent vom chinesischen Staat kontrolliert. (dpa-AFX)

          Weitere Gerüchte um Air France-KLM und Alitalia

          Die Spekulationen über Air France-KLM als ausländischen Partner der neuen Alitalia nehmen kein Ende. Der italienischen Wirtschaftszeitung „Milano e Finanza“ vom Mittwoch zufolge werde der französisch-holländische Luftfahrtkonzern 25 Prozent der italienischen Fluggesellschaft zum Preis von rund 310 Millionen Euro übernehmen. Die Partner hätten sich intern geeinigt und das Abkommen solle spätestens am 12. Januar unterzeichnet werden, hieß es. Man sei dabei, die letzten Details zu besprechen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

          „Air France-KLM gehört sicherlich zu den Favoriten“, hieß es zurückhaltend aus dem Umfeld der italienischen Fluglinie. Auch Sprecher von Air France-KLM wollten nichts bestätigen, hieß es. Die neue Fluggesellschaft, die aus der Fusion der privaten italienischen Luftlinie Air-One und den Resten der alten, pleite gegangenen Alitalia entsteht, soll am 13. Januar unter gleichem Namen offiziell starten. (dpa-AFX)

          Zwei Top-Manager von Dell gehen

          Der amerikanische PC-Hersteller Dell stellt im Rahmen seines umfangreichen Konzernumbaus das Geschäft mit Firmenkunden neu auf. Statt einzelner Ländergesellschaften gebe es künftig drei weltweite Bereiche für Großkunden, für kleinere und mittlere Unternehmen sowie für die öffentliche Hand. Die zwei Chefs für das internationale Geschäft und für Marketing verlassen zudem den amerikanischen Konzern, wie Dell am Mittwoch in Round Rock mitteilte. (dpa-AFX)

          Microsoft: Schaltjahr für Defekt bei Zune verantwortlich

          Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat das Schaltjahr für die Ausfälle bei einigen seiner Zune-Musikplayer verantwortlich gemacht. In einer am späten Mittwochabend auf der Internetseite veröffentlichten Mitteilung gab das Unternehmen „einem Fehler in der inneren Uhr des Geräts bei der Programmumstellung im Schaltjahr“ die Schuld für die Panne. Das vergangene Jahr hatte 366 anstelle der üblichen 365 Tage.

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          Sollten Tausende amerikanische Soldaten Deutschland verlassen, würde das vor allem dem Pentagon selbst zu schaffen machen. Für das transatlantische Verhältnis aber verheißt es nichts Gutes.
          Nicht nur Gnabry (links) und Goretzka trafen für den FC Bayern in Leverkusen.

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          Die Münchner meistern die wohl größte Hürde, die auf dem Weg zum Titel noch zu nehmen war, mit dem klaren Sieg in Leverkusen souverän. Die fußballerische Perfektion erinnert an die besten Phasen unter Pep Guardiola.

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