https://www.faz.net/-gv6-6oj6l

Medienschau : Warnungen: Finanzkrise noch nicht eingedämmt

  • Aktualisiert am

Es wäre die zweitgrößte Übernahme in der Geschichte der Pharmaindustrie. Im Jahr 2000 hatte Pfizer Warner-Lambert für 93,4 Milliarden Dollar übernommen, bislang die größte Übernahme in der Branche.
Pfizer ist einem breiteren Publikum vor allem als Hersteller der Potenzpille Viagra ein Begriff. Wyeth ist stark in der Herstellung von biotechnologischen Pharmaka und Impfstoffen engagiert. Mit der Übernahme würde Pfizer seinen Umsatz um die Hälfte steigern. In den nächsten Jahren wird der Pharmagigant die Patentrechte für einige wichtige Medikamente verlieren. (AP)

Schwedische SEB bleibt auf Deutschland-Tochter sitzen

Die schwedische Großbank SEB bleibt einem Zeitungsbericht zufolge auf ihrer Deutschlandtochter sitzen. Es habe sich kein Interessent für die frühere Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) gefunden, berichtete die „Financial Times Deutschland“ am Montag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die mit dem Verkauf beauftragte amerikanischen Bank Morgan Stanley habe bislang erfolglos Informationsmemoranden zu der deutschen SEB-Privatkundentochter verschickt. „Da geht gar nichts, in dieser Situation will keiner eine Bank kaufen, selbst wenn es ein kleines Institut ist“, zitierte die Zeitung Insider. Dass sich in absehbarer Zeit die Chancen für einen Verkauf erhöhen, sei unwahrscheinlich.

Die SEB hatte das deutsche Filialgeschäft im Herbst von den anderen Segmenten organisatorisch getrennt. Offiziell wurden die Verkaufspläne für die deutschen Filialen bisher nicht bestätigt. Mit den rund eine Million Privatkunden erwirtschaftete die SEB zuletzt schwächere Renditen als in den anderen Sparten wie der Vermögensverwaltung, der Immobilienfinanzierung und dem kapitalmarktorientierten Firmenkundengeschäft. (Reuters)

Pierer weist erneut Schuld am Korruptionsskandal bei Siemens zurück

Der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer hat erneut eine Verantwortung für den milliardenschweren Siemens-Schmiergeldskandal zurückgewiesen. Das geht aus einer schriftlichen Stellungnahme von Pierers an die „Süddeutsche Zeitung“ (Montag) hervor. Der Elektrokonzern fordert nach Informationen der Zeitung wegen des Korruptionsskandals sechs Millionen Euro Schadenersatz von dem ehemaligen Konzernchef. Der Siemens-Aufsichtsrat wirft auch anderen ehemaligen Vorständen vor, ihre Aufsichtspflichten verletzt und durch mangelnde interne Kontrollen das System schwarzer Kassen ermöglicht zu haben.

Pierer wies in der Zeitung kurz vor der Aktionärsversammlung am Dienstag in München alle Anschuldigungen zurück und erklärte, er habe während seiner Amtszeit im Unternehmen „unmissverständlich klargestellt, dass etwaige Missstände abgestellt werden müssen“. Er habe auch nicht gesagt, „Vertrauen sei besser als Kontrolle“, wie ihm das nun von Siemens unterstellt werde. Vielmehr habe er die Voraussetzungen für eine strengere Aufsicht im Unternehmen über die dort getätigten Geschäfte geschaffen. (dpa-AFX)

Schaeffler soll Staatshilfe erhalten

Weitere Themen

Topmeldungen

Ziel geopolitischer Interessen : Die Tragödie der Arktis

Je schneller das Eis in der Arktis schmilzt, desto größer werden die konkurrierenden Begehrlichkeiten. Man kann an diesem Theater ablesen, wie sich die politischen Interessen verschoben haben.

Ringen um den Brexit-Deal : Macron erwartet von Johnson neue Erklärungen

Berlin und London haben im Streit über den britischen EU-Austritt Gesprächsbereitschaft signalisiert. Für Frankreich sei eine Neuverhandlung des EU-Austritts auf der Grundlage der bisherigen Vorschläge von Johnson jedoch „keine Option“, sagt Macron.

TV-Kritik: „Maischberger“ : Gedächtnisschwäche und Meinungsbildung

Grönland-Debatte, Fleischkonsum oder Greta Thunberg: Schaffen die Medien unsere Wirklichkeit, oder bilden sie diese nur ab? Das war das eigentliche Thema dieses Abends, der an fast vergessene Ereignisse der letzten Wochen erinnerte.
Glück im Spiel, Pech an der Börse? Gamer auf der Gamescom in Köln

Gamescom : Gamer haben an der Börse keinen Spaß

Das vergangene Jahr war für viele Entwicklerfirmen ein schlechtes Jahr. Das lag vor allem an einem Spiel. Warum Analysten trotzdem weiterhin auf die Gaming-Papiere setzen.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.