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Medienschau : Wachstumsprognosen werden nach oben korrigiert

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Die Expansion belastet Fielmanns Gewinne, die Credit Agricole überrascht mit einem stabilen Gewinn, GDF Suez verbucht einen leichten Rückgang, Dexia schließt unter den Erwartungen ab, General Electric will das Sicherheitstechnik-Geschäft verkaufen.

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          Unternehmen

          Expansion lastet auf Gewinn der Optikerkette Fielmann

          Die Optikerkette Fielmann hat im zweiten Quartal weniger Gewinn erwirtschaftet. Wegen höherer Werbeausgaben sank der Überschuss von April bis Juni auf 27,7 Millionen Euro - nach 29,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Fielmann am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der Konzern rührt derzeit kräftig die Werbetrommel, um sich gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu stemmen.

          Fielmann hatte bereits bei der Hauptversammlung im Juli erste Daten zum Quartal vorgelegt. Der Gewinn vor Steuern verringerte sich von 41,5 auf 39,2 Millionen Euro. Der Umsatz legte von 232,9 auf 238,2 Millionen Euro zu. Insgesamt verkaufte Fielmann im Quartal 1,6 Millionen Brillen. Einen Ausblick blieb das Unternehmen weiterhin schuldig. „Wir sind zuversichtlich, unsere Marktposition auszubauen“, hieß es lediglich. Ende Juni betrieb der Konzern 631 Geschäfte. In diesem Jahr sollen 25 weitere Filialen eröffnet werden. (dpa)

          Fortis hält sich in den schwarzen Zahlen

          Die belgische Finanzgruppe Fortis hat das erste Halbjahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Dabei profitierte die Bank vor allem von Zuflüssen aus der Aufspaltung des früheren Fortis-Konzerns, die nach dem Scheitern einer staatlichen Rettung eingeleitet worden ist. Der Netto-Gewinn habe 886 Millionen Euro erreicht, teilte Fortis am Donnerstag mit. Ihre strategische Neuausrichtung will die Gruppe bis zum 25. September abschließen.

          Fortis war im Oktober auseinandergebrochen. Der niederländische Staat übernahm die Kontrolle über die niederländischen Teile des Konzerns, darunter die Fortis Bank Nederland und einen Großteil der zuvor von Fortis übernommenen Anteile an der
          niederländischen Großbank ABN Amro. Das französische Geldinstitut BNP Paribas erhielt die Fortis Bank und ein Viertel der belgischen Versicherungssparte des Hauses. (Reuters)

          Credit Agricole überrascht mit stabilem Gewinn

          Die französische Bank Credit Agricole hat im zweiten Quartal überraschend stabile Einnahmen und Gewinne verbucht. Der Nettogewinn belaufe sich auf 201 Millionen Euro, teilte Frankreichs größte Privatkundenbank am Donnerstag mit. Analysten hatten mit 125 Millionen Euro gerechnet. Auch beim Bruttobetriebsgewinn von 1,57 Milliarden Euro übertraf das Geldhaus die Erwartungen von 1,32 Milliarden Euro. Die Einnahmen betrugen 4,56 Milliarden Euro. Die Kernkapitalquote (Tier 1) lag bei 9,2 Prozent.

          Im Vorquartal musste das Institut noch einen Gewinneinbruch von 77 Prozent verkraften. Credit Agricole bezeichnete die Bedingungen auf dem Weltmarkt als noch immer schwierig, die Bank sei aber gut aufgestellt. (Reuters)

          GDF Suez im ersten Halbjahr mit leichtem Gewinnrückgang

          Der französische Energiekonzern GDF Suez hat im ersten Halbjahr einen leichten Gewinnrückgang verbucht. Der Gewinn schrumpfte um 6,3 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro, wie der teilstaatliche Konzern am Mittwoch in Paris mitteilte. Als Zwischendividende will Gaz de France Suez 80 Cent je Aktie ausschütten. Die europäischen Konkurrenten wie Eon, RWE, Electricite de France (EDF) und Enel hatten im ersten Halbjahr ihren Gewinn trotz der Wirtschaftskrise gesteigert. (dpa-AFX)

          Dexia im zweiten Quartal unter den Erwartungen

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