https://www.faz.net/-gv6-15689

Medienschau : VW steigt bei Suzuki ein

  • Aktualisiert am

Texas Instruments geht optimistischer ins Jahresende, Pepsico erwartet geringeres Wachstum und General Electric Financial einen Gewinnzuwachs erst 2011. Oerlikon will seine Schulden in Beteiligungen wandeln und die amerikanische Regierung ihr Rettungsprogramm Tarp verlängern.

          7 Min.

          Unternehmen

          VW steigt bei Suzuki ein

          Volkswagen steigt beim japanischen Kleinwagenbauer Suzuki ein. Der deutsche Autoriese werde im Rahmen einer strategischen Partnerschaft 19,9 Prozent an Suzuki erwerben, teilten beide Unternehmen am Mittwoch mit. Im
          Gegenzug beabsichtige Suzuki, bis zur Hälfte des erhaltenen Kaufpreises in VW-Aktien zu investieren. Die Transaktion soll im Januar abgeschlossen werden. Die Behörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

          Beide Konzerne erhoffen sich durch die Partnerschaft Synergien, vor allem bei der Entwicklung umweltfreundlicher Kleinwagen. Reuters hatte bereits am Dienstag berichtet, dass VW vor einem Einstieg bei Suzuki steht. (Reuters)

          Schulden von Dubai-World-Tochter Nakheel steigen auf 20 Milliarden Dollar

          Die Verbindlichkeiten der Immobilienfirma und Dubai-World-Tochter Nakheel sind im ersten Halbjahr um 7,2 Prozent auf rund 20 Milliarden Dollar gestiegen. In den ersten sechs Monaten betrug der Verlust umgerechnet 3,65 Milliarden Dollar (13,4 Milliarden Dirham), teilte der Konzern am Mittwoch mit. Grund seien unter anderem Abschreibungen auf Grund und Immobilien. Der Umsatz sank um 78 Prozent auf 1,97 Milliarden Dirham.

          Die Mutter von Nakheel, der Staatskonzern Dubai World, hatte die Gläubiger für eine in der kommenden Woche fällige Sukuk-Anleihe von Nakheel im Volumen von 3,52 Milliarden Dollar um einen sechsmonatigen Zahlungsaufschub gebeten.

          Unterdessen hat Dubai World in einer Zwangsvollstreckung das New Yorker Hotel „W Union Square“ an eine Beteiligungsgesellschaft verloren. Der neue Besitzer LEM Mezzanine gehörte zu den Gläubigern der Investmenttochter von Dubai World, Istithmar. Er zahlte nach Informationen von Dow Jones zwei Millionen Dollar für das 270-Zimmer-Hotel im New Yorker Stadtzentrum. Istithmar hatte das Hotel im Oktober 2006 für 285 Millionen Dollar gekauft. (Reuters, AP)

          RBS prüft Verkauf von Rohstoffhandelsunternehmen

          Die Royal Bank of Scotland (RBS) erwägt den Verkauf eines Gemeinschaftunternehmens im Bereich Rohstoffhandel. Die RBS und die in San Diego ansässige Sempra Energy prüften den Verkauf ihres gemeinsamen Rohstoffhandelsunternehmen RBS Sempra Commodities, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

          Die RBS Sempra Commodities ist in Connecticut ansässig und handelt mit Erdgas, Petroleum, Metallen und anderen Rohstoffen. Das Unternehmen habe die Investmentbank Lazard mit dem Verkaufsprozess beauftragt, heißt es weiter.

          Investoren hatten erwartet, dass sich die RBS von ihrem Anteil von 51 Prozent an dem Rohstoffhandelsunternehmen trennt. RBS hatte den Anteil im April 2008 für 1,7 Milliarden Dollar erworben. Die Briten und Sempra wollen das Unternehmen allerdings als Gesamteinheit verkaufen, sagten diese Informanten weiter.

          Ein möglicher Verkauf würde einer Entscheidung der Europäischen Kommission folgen. Sie hatte der RBS auferlegt, sich von bestimmten Vermögenswerten und Geschäften zu trennen. (Dow Jones)

          Texas Instruments geht optimistischer ins Jahresende

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Terror in Nizza : Rausch des islamistischen Nihilismus

          Nach der Ermordung des Lehrers Samuel Paty durch einen Islamisten wurde die Stimmung aufgeheizt. Auch durch Boykottaufrufe gegen Frankreich in islamischen Ländern. Doch ein Pauschalverdacht gegen alle Muslime ist falsch.

          Der Papst und die Satire : Mit der Faust zuschlagen

          Der Muslimische Ältestenrat will das Magazin „Charlie Hebdo“ wegen der Mohammed-Karikaturen verklagen. Zeichnungen wie diese gefallen auch Papst Franziskus nicht. Da gibt es einen gefährlichen Schulterschluss.
          Die Parteizentrale der CDU in Berlin

          Streit über CDU-Parteitag : Tricksereien und spaltende Entgleisungen

          Die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz müssen einen gemeinsamen Vorschlag für Wahlformat und Wahltermin vorlegen. Nur so wird der Sieger die Partei zusammenzuhalten können. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden der Jungen Union.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.