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Medienschau : VW senkt Ambitionen in China

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Kräftiger Gewinneinbruch für Münchener RückErgebnis von Walt Disney stürzt um ein DrittelAuch Sharp angeblich vor roten ZahlenQantas-Gewinn um 70 Prozent eingebrochenFraport muss 30 Millionen abschreibenBHP Billiton enttäuscht AnalystenElectronic Arts streicht jeden zehnten JobBaukonzern Vinci ist zuversichtlichAmazon steigt in Geschäft mit PC-Spielen einLBBW spricht mit BankenrettungsfondsChiphersteller Elpida erwägt Hilfe zu beantragenAutoabsatz in Amerika bricht einObama gegen „Buy American“Wiefelspütz schließt Ablösung von Mehdorn nicht ausGDBA gegen Personaldebatte bei der Bahn

          Unternehmen

          Volkswagen verschiebt Fabrikerweiterung in China

          Volkswagen verschiebt angesichts schwacher Nachfrage einem Zeitungsbericht zufolge die Ausweitung eines Werkes in China. Die Zeitung „Oriental Morning Post“ berichtete am Mittwoch, das Joint-Venture mit dem chinesischen Autobauer FAW habe die geplante Kapazitätserweiterung um 200.000 Fahrzeuge in der Fabrik in Chengdu im Südwesten Chinas um ein Jahr auf 2011 verschoben. Die neue Produktionslinie habe ursprünglich 2010 starten sollen und die Modelle Jetta und Sagitar produzieren. Ein Sprecher von Volkswagen China teilte mit, ihm lägen keine Informationen zu der Angelegenheit vor. Der Autoabsatz in China, dem weltweit zweitgrößten Markt, hat sich im vergangenen Jahr erstmals seit zehn Jahren auf einstellige Wachstumswerte verringert. (Reuters)

          Kräftiger Gewinneinbruch für Münchener Rück

          Der Rückversicherer Münchener Rück hat im vergangenen Jahr infolge der Finanzmarktkrise einen kräftigen Gewinneinbruch erlitten. Das Konzernergebnis fiel von 3,9 auf 1,5 Milliarden Euro, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Zuletzt hatte die Münchener Rück ihr Gewinnziel in Höhe von „deutlich mehr als 2 Milliarden Euro“ gekippt. Im vierten Quartal 2008 lag der Überschuss noch bei 100 Millionen Euro. Die Dividende soll mit 5,50 Euro je Aktie trotz des Gewinneinbruchs stabil bleiben. (dpa)

          Ergebnis von Walt Disney stürzt um ein Drittel

          Der amerikanische Unterhaltungskonzern Walt Disney hat nach erneuten Rückschlägen im Filmgeschäft und in den Vergnügungsparks einen weiteren Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss fiel im vergangenen Quartal um fast ein Drittel auf 845 Millionen Dollar (653 Millionen Euro). Der Umsatz ging um 8 Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar zurück, wie Disney am Dienstagabend im kalifornischen Ort Burbank mitteilte. (dpa-AFX)

          Auch Sharp angeblich vor roten Zahlen

          Der japanische Elektronikkonzern Sharp steht wegen der Weltwirtschaftskrise angeblich erstmals vor einem operativen Verlust. Wie die japanische Finanzzeitung „Nikkei“ am Mittwoch berichtete, dürfte in dem bis Ende März laufenden Geschäftsjahr ein Minus von mehr als 10 Milliarden Yen (87 Millionen Euro) anfallen. Die Krise habe zu einem Nachfrageeinbruch bei LCD-Fernsehern geführt. Hinzu komme der Preisverfall. Sharp ging zuletzt von 130 Milliarden Yen Gewinn aus.
          Japans Elektronikindustrie erlebt derzeit eine ihrer bislang schwersten Krisen. Gleich mehrere führende Unternehmen der Branche, die eine Schlüsselindustrie der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist, mussten ihre Ertragsprognosen zusammenstreichen und erwarten für das laufende Geschäftsjahr rote Zahlen. (dpa)

          Qantas-Gewinn um 70 Prozent eingebrochen

          Der Gewinn der australischen Fluggesellschaft Qantas ist in der zweiten Jahreshälfte 2008 um knapp 70 Prozent eingebrochen. Als Gründe nannte das Unternehmen die weltweite Wirtschaftskrise und Währungsschwankungen. Der Gewinn vor Steuern lag bei 288 Millionen australischer Dollar (143 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Nach Steuern ergab sich bei einem Umsatz von umgerechnet 3,9 Milliarden Euro ein Gewinn von 107 Millionen Euro. An der Gewinnprognose vor Steuern für das Geschäftsjahr bis einschließlich 30. Juni in Höhe von 500 Millionen Dollar (247 Millionen Euro) hält die Fluggesellschaft fest. (AP)

          Fraport muss wegen Hahn 30 Millionen abschreiben

          Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport erwartet wegen des Verkaufs seiner Beteiligung am Hunsrück-Flughafen Hahn eine Sonderbelastung von etwa 30 Millionen Euro. Im Konzernabschluss für 2008 werde voraussichtlich eine Abschreibung in dieser Größenordnung verbucht, sagte ein Konzernsprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Ursprünglich habe Fraport 44 Millionen Euro in das Eigenkapital der Hahn-Betreibergesellschaft investiert, jedoch zwischenzeitlich eine Wertkorrektur vorgenommen. Zudem habe der Flughafen Hahn bei Fraport in den Jahren 1999 bis 2008 im Durchschnitt Verluste von etwa 15 Millionen Euro verursacht. (dpa-AFX)

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