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Medienschau : VW-Chef Winterkorn hält neues VW-Gesetz für unnötig

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Die Unternehmensmeldungen des MorgensIntel senkt MargenzielProSiebenSat.1 fährt 2007 Gewinnrückgang einHUGO BOSS-Betriebsratschef hat keine AngstWinterkorn hält neues VW-Gesetz für unnötig Adecco macht GewinnsprungAdidas kauft weitere Aktien zurückAir Berlin: Germania-Erben uneins Bertelsmann treibt Umbau voran Vodafone kommt Übernahme von Arcor näher MAN Roland will an die Börse Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL abgebrochen Wiener Städtische beziffert SturmschädenGM ernennt neuen Chef Autoabsatz in Amerika: Porsche, Ford, Mercedes-Benz, BMW Toyota und GM berichten Deutsche Bank erhöht Anteil auf Air Berlin France Telecom plant neue Stellenstreichungen Diebold lehnt United-Technologies-Angebot ab Bayer: Gericht entscheidet gegen Yasmin-Patent Deutsche Börse steigert Umsatz VW-Chef bietet Scania-Chef Vertragsverlängerung anPressespiegel Unternehmen Tui - DEUTSCHE POST - QIMONDA - LEG - 'DZ BANK - KAMPS - GENERAL MOTORS - CITIGROUPWirtschaftsmeldungen Cebit: Hightech-Industrie will Motor bei Klimaschutz seinPressespiegel: Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen STROMNETZ - AUTOMOBILMARKT - MINDESTLOHN - FINANZÄMTER - APOTHEKEN - IWF/EZB

          13 Min.

          Unternehmensmeldungen

          Intel senkt Margenziel für 1. Quartal

          SANTA CLARA - Die Intel Corp, Santa Clara, hat ihr Margenziel für das erste Quartal gesenkt. So wird nun noch eine Bruttomarge von 53 Prozent bis 55 Prozent erwartet, nach zunächst angepeilten 56 Prozent „plus oder minus ein paar Prozentpunkten“, wie das Unternehmen am Montagabend nach amerikanischen Börsenschluss mitteilte. Intel begründete dies mit niedriger als erwarteten Preisen für NAND-Speicherchips. Alle anderen Prognosen für das erste Quartal wurden jedoch bestätigt. (Dow Jones)

          ProSiebenSat.1 fährt 2007 wie erwartet Gewinnrückgang ein

          MÜNCHEN - Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat im vergangenen Jahr wegen einer Kartellstrafe und der Kosten für die Übernahme der Senderkette SBS einen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss nach Anteilen Dritter sank von 240,7 auf 89,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Bereinigt um Sonderfaktoren stieg er um 28,9 auf 272,8 Millionen Euro. Im laufenden Jahr will ProSiebenSat.1 bei Umsatz und Ergebnis wachsen, wozu auch die SBS beitragen soll. Der Konzern kündigte zudem den Rückkauf eigener Aktien an. (dpa-AFX)

          HUGO BOSS-Betriebsratschef: Keine Angst um Zukunft des Konzerns

          METZINGEN - In der Diskussion um den zukünftigen Kurs des Modekonzerns HUGO BOSS und die Suche nach einem neuen Vorstandschef rät der Betriebsratsvorsitzende zu Gelassenheit. „Ich betrachte die Entwicklung kritisch, aber nicht ängstlich“, sagte Antonio Simina in Metzingen (Kreis Reutlingen) in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Mitte Februar hatte BOSS die Trennung vom Vorstandsvorsitzenden Bruno Sälzer bekanntgegeben. Hintergrund ist die Übernahme der HUGO BOSS AG durch den Finanzinvestor Permira. „Mich hat die Entscheidung nicht überrascht“, sagte Simina, „die Chemie zwischen Permira und Sälzer stimmte nicht.“ „HUGO BOSS wird auch in Zukunft Geld verdienen. Das ist ein so starkes Unternehmen, da braucht man keine Befürchtungen zu haben“, sagte Simina. Voraussetzung dafür sei aber, dass Permira sich an gewisse Grenzen halte. „Dass sie Geld verdienen wollen, das ist normal. Das muss aber in einem Rahmen bleiben, in dem wir normal weiter arbeiten können“, sagte Simina. Er ist seit 25 Jahren Betriebsratschef bei BOSS. Er ist zugleich stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates. (dpa-AFX)

          Winterkorn hält neues VW-Gesetz für unnötig

          GENF - Die Volkswagen AG braucht nach Meinung ihres Vorstandsvorsitzenden kein neues VW-Gesetz. Das sagte Martin Winterkorn am Montagabend am Rande einer Auftaktveranstaltung zum Genfer Automobilsalon. Das VW-Gesetz in seiner alten Fassung beschränkte unter anderem die Stimmrechte jedes Volkswagen-Aktionärs auf 20 Prozent und sollte den Konzern vor einer Übernahme bewahren. Der Europäische Gerichtshof hat das aus dem Jahr 1960 stammende Gesetz jedoch im vergangenen Oktober als unvereinbar mit dem freien Kapitalverkehr verworfen. Der Entwurf der Bundesregierung für ein neues „VW-Gesetz“ löste einen Konflikt zwischen VW-Großaktionär Porsche AG und den Arbeitnehmervertretern von VW aus, weil er ihnen und dem Land Niedersachsen nach wie vor weit reichende Mitspracherechte einräumt. Porsche hat das öffentlich kritisiert. VW-Arbeitnehmervertreter beschuldigten Porsche vergangene Woche gar, eine feindliche Übernahme bei VW anzustreben. Am Montag gab der Porsche-Aufsichtsrat dem Vorstand grünes Licht, bei VW bis zur Mehrheit aufzustocken. Porsche hält momentan 31 Prozent an dem Wolfsburger Unternehmen. (Dow Jones)

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          Waldarbeiter haben in Niedersachsen einen ungewöhnlichen Fund gemacht: In einem vergrabenen Fass haben sie mutmaßliche RAF-Schriftstücke und andere verdächtige Gefäße entdeckt. Das Landeskriminalamt untersucht den Fund nun.

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