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Medienschau : Volcker wirbt für Einschnitte bei Banken

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Honda schraubt nach Gewinnsprung Prognose nach oben, Roche sehr profitabel, HHLA: Umsatzrückgang - Ergebniseinbruch, Aixtron mit starken Zahlen, Esprit verbucht leichten Gewinnrückgang, News Corp verdient mehr als erwartet, Dow Chemical zurück in Gewinnzone, Lexmark steigert den Gewinn, Umsatz- und Ergebnisrückgang bei Gesco, Cadbury-Aktionäre stimmen Übernahme zu, „Pleiteversicherer“ AIG zahlt dicke Boni, Blatt - satte Boni bei Bank of America, Erholung am amerikanischen Automarkt, Volcker wirbt für Einschnitte bei Banken

          Unternehmen

          Honda schraubt nach Gewinnsprung Prognose nach oben

          Der japanische Autobauer Honda Motor hat nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Für im März zu Ende gehende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nach Angaben vom Mittwoch nun mit einem Betriebsgewinn von umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro (320 Milliarden Yen). Zuvor war das Unternehmen von einer Milliarde Euro weniger ausgegangen. Analysten rechneten bislang im Schnitt mit 1,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen hatte bereits nach den beiden vorherigen Quartalszahlen seine Gewinnprognose erhöht. In den kommenden Monaten könnte der Konzern wegen der Gaspedal-Rückruf-Aktion seines Rivalen Toyota mit mehr Kunden rechnen. Im dritten Geschäftsquartal profitierte Honda vor allem von einem schwächer als erwarteten Yen sowie weltweit aufgelegten staatlichen Programmen zur Förderung von Autokäufen und dem guten Geschäft seiner Motorrad-Sparte. In den drei Monaten bis Ende Dezember fuhr das Unternehmen seinen höchsten Quartals-Betriebsgewinn seit anderthalb Jahren ein. Er kletterte um 73 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Am Markt waren lediglich 672 Millionen Euro erwartet worden. (Reuters)

          Genentech-Übernahme drückt Roche-Gewinn auf 8,5 Milliarden Franken

          Wegen der milliardenschweren Vollübernahme seiner amerikanischen Biotechnologietochter Genentech hat der Schweizer Roche-Konzern 2009 weniger verdient. Der Reingewinn sank im abgelaufenen Jahr um 22 Prozent auf 8,51 Milliarden Franken, wie Roche am Mittwoch bekanntgab. Die Aufwendungen für die Integration von Genentech beliefen sich auf 2,4 Milliarden Franken. Roche hatte den Hersteller wichtiger Krebsmedikamenten wie Avastin oder Herceptin im März nach einer monatelangen Übernahmeschlacht für 46,8 Milliarden Dollar übernommen. Bereinigt um Sonderposten stieg der Gewinn um neun Prozent auf 9,8 Milliarden Franken oder j12,19 Franken je Aktie. Roche will die Dividende auf sechs Franken je Titel anheben von fünf Franken im Vorjahr. Der Konzernumsatz stieg in lokalen Währungen gerechnet um zehn Prozent auf 49,1 Milliarden Franken und in der wichtigen Pharma-Sparte wuchsen die Verkaufserlöse um elf Prozent auf 39,0 Milliarden Franken. Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit einem Wachstum in Lokalwährungen im mittleren einstelligen Bereich. Der bereinigte Gewinn je Genussschein und Inhaberaktie soll zweistellig steigen, bekräftigte Roche frühere Prognosen. Die Schulden sollen abgebaut werden und der Konzern soll 2015 wieder über ein Nettobarvermögen verfügen. Analysten hatten im Schnitt mit 8,79 Milliarden Franken Konzerngewinn und 49,18 Milliarden Franken Umsatz gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie war auf 12,33 Franken geschätzt worden. (Reuters)

          HHLA: Umsatzrückgang - Ergebniseinbruch

          Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im Jahr 2009 wegen der weltweiten Konjunkturkrise einen Umsatz- und Gewinneinbruch verbucht, die Erwartungen aber leicht übertroffen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sank der Umsatz der im MDax notierten Logistiksparte 2009 von 1,299 Milliarden Euro auf 960 Millionen Euro. Analysten hatten mit etwa 950 Millionen Euro gerechnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern brach von 344 auf 164 Millionen Euro ein (Prognose: 151 Millionen Euro). „Uns ist es gelungen, die finanzielle Stabilität der HHLA trotz der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit zu erhalten“, sagte HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters. Das Sparprogramm habe Wirkung gezeigt. (dpa-AFX)

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