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Medienschau : Vivendi mit Umsatz- und Gewinnwachstum

  • Aktualisiert am

Commerzbank macht „gutes Wetter“, Boeing: Wechsel im Top-Management, SkyEurope stellt Konkursantrag, Deutschland: Einzelhandel mit leichtem Umsatzplus, moderater Rückgang der Erwerbstätigkeit, Chinas Einkäuferindex legt im August weiter zu, unveränderter Leitzins in Australien, Japans Kfz-Absatz steigt, Ford: Autobranche im August über Vorjahr, Brown kündigt Härte gegen hohe Banken-Boni an

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          Unternehmen

          Vivendi mit deutlichem Umsatz- und Gewinnwachstum

          Der französische Medien- und Telekomkonzern Vivendi konnte den Umsatz im zweiten Qaurtal des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich mit der Vorjahresperiode nach vorläufigen Zahlen und IFRS um elf Prozent auf 6,65 Milliarden Euro steigern und den adjustierten Nettogewinn um 8,1 Prozent auf 818 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie legte auf verwässerter Basis um 6,3 Prozent zu auf 69 Cent. (Unternehmen)

          Commerzbank macht „gutes Wetter“

          Commerzbank-Chef Martin Blessing will sein Institut möglicherweise schon früher als angekündigt wieder in die Gewinnzone zurückführen. „Im zweiten Quartal dieses Jahres haben wir schon wieder Steuern bezahlt. Und ich erwarte, dass es 2010 noch besser wird. Die Frage ist, wann wir wieder profitabel sind. Wir haben gesagt, dass das 2011 der Fall sein wird, aber es könnte auch früher sein“, sagte Blessing der „Financial Times“ (Dienstag). Ihren Tiefpunkt habe die Commerzbank bereits im ersten Quartal erreicht, sagte der Commerzbank-Chef, schränkte aber gleichzeitig ein: „Ich will nicht zu optimistisch sein. Die Deutschen sind nicht gerade dafür bekannt, auf den Tischen zu tanzen und dabei zu singen.“ Trotz milliardenschwerer Belastungen aus der Dresdner-Übernahme in diesem Jahr scheint sich in der Führungsriege der Commerzbank aber verhaltener Optimismus breit zu machen. Kreditausfälle, gegen die sich die Commerzbank im zweiten Quartal mit 993 Millionen Euro gewappnet hat, scheinen Blessing jedenfalls keine Sorgen zu machen: „Bis Mitte 2010 könnten sich die Ausfälle von Unternehmensdarlehen und Krediten zur Finanzierung von Übernahmen zwar noch erhöhen. Allerdings glauben wir, dass diese Effekte kompensiert werden durch Wertverbesserungen bei strukturierten Kreditprodukten.“ Auch die milliardenschwere Stille Einlage der Bundesregierung will Blessing so rasch wie möglich zurückzahlen - „je eher, desto besser“, sagte er gegenüber der 'FT'. Schaffen will der Commerzbank-Chef das „durch einbehaltene Gewinne, eine Kapitalerhöhung oder den Verkauf von Vermögenswerten. Am Ende werde es wahrscheinlich eine Kombination daraus sein. Derzeit ist die Commerzbank dabei, zahlreiche Töchter abzustoßen. Der Erlös daraus dürfte laut 'FT' allerdings nur im dreistelligen Millionenbereich liegen. Den Immobilienfinanzierer Eurohypo, dessen Verkauf laut 'FT' in einem 'anständigen Marktumfeld' mehrere Milliarden einbringen könnte, wird Blessing derzeit jedenfalls nicht los. Optimisten rechnen deshalb nicht vor 2012 mit einer Überweisung nach Berlin.(dpa-AFX)

          Boeing: Wechsel im Top-Management

          Der von zahlreichen Verzögerungen bei seinem Prestigeobjekt 787 „Dreamliner“ betroffene amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat einen überraschenden Wechsel in seinem Top-Management bekanntgegeben. Das Unternehmen teilte am Montag in Chicago mit, der Chef der Verkehrsflugzeugsparte, Scott Carson, gehe in den Ruhestand und werde durch den bisherigen Leiter der Verteidigungssparte, Jim Albough, ersetzt. Die Neuordnung trete bereits am Dienstag in Kraft, Carson werde aber bis Jahresende gemeinsam den Übergang mit seinem Nachfolger gestalten. Die Entscheidung, abzutreten habe Carson selbst getroffen. Der 63-jährige Carson hatte die Verkehrsflugzeugsparte seit 2006 geleitet. Der Airbus-Konkurrent hat den Erstflug des „Dreamliners“ bereits fünfmal verschoben. Nun soll er zu Jahresende stattfinden. Dem ursprünglichen Zeitplan hinkt die 787 bereits um zwei Jahre hinterher. Mehr als 50 Kunden haben bereits rund 850 Stück der 787 bestellt. (Reuters)

          Billigflieger SkyEurope stellt Konkursantrag

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