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Medienschau : Verkauf der Postbank wird neu verhandelt

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Post und Deutsche Bank verhandeln Postbank-Verkauf neu

          Die Deutsche Bank und die Deutsche Post schnüren Kreisen zufolge wegen der Finanzkrise den Deal über den Verkauf der Postbank neu. Bereits am Mittwoch könnten Details bekanntgegeben werden. Presseberichten zufolge wird die Post dabei auch einen Anteil an der Deutschen Bank übernehmen. Die größte deutsche Bank erhält laut der „Süddeutschen Zeitung“ eine versteckte Kapitalerhöhung, dafür könne die Post ihren kompletten Postbank-Anteil von 62 Prozent früher verkaufen. Bisher war ein Teileinstieg Anfang 2009 sowie eine Anteilserhöhung auf möglicherweise etwas mehr als 50 Prozent in den kommenden drei Jahren vereinbart. Deutsche Bank und Post wollten dies auf Anfrage nicht kommentieren.

          Die Aktien der Postbank schlossen den Börsenhandel an der Dax-Spitze mit einem Plus von 11,7 Prozent auf 14,35 Euro. Aktien der Deutschen Bank dagegen gaben um 0,9 Prozent auf 24,27 Euro nach.

          Die Deutsche Post wird sich verschiedenen Presseberichten zufolge an der Deutschen Bank beteiligen. Die Deutsche Bank werde demnach den Kaufpreis für die Postbank teilweise mit neuen, eigenen Aktien bezahlen. (dpa-AFX)

          Chrysler will Bereiche an Renault und Magna verkaufen

          Der angeschlagene amerikanische Autobauer Chrysler führt Kreisen zufolge Gespräche über den Verkauf bedeutender Firmenteile an Konkurrent Renault-Nissan sowie den Autozulieferer Magna. Der Anteilsverkauf würde bereits bestehende Partnerschaften vertiefen, könnte aber auch der Anfang vom Ende des drittgrößten amerikanischen Herstellers sein, sagten mit der Situation vertraute Personen am Dienstag zu Reuters.
          Im Mittelpunkt der Gespräche mit Renault-Nissan stehe der Verkauf der bekannten Chrysler-Marke Jeep. Der kanadische Autozulieferer Magna solle das Montage-Werk in Belvidere in im amerikanischen Bundesstaat Illinois kaufen und erhalte im Gegenzug langfristige Lieferverträge. Die beteiligten Firmen äußerten sich zunächst nicht zu dem Bericht.

          In parallelen Gesprächen prüft Chrysler laut Kreisen auch den Verkauf seines Modells PT Cruiser samt Fertigungsmitteln an chinesische Hersteller. Gespräche gebe es mit Chery Automobile und Guangzhou Automobile, sagten drei mit der Situation vertraute Personen. Chery äußerte sich zunächst nicht. Ein Guangzhou-Sprecher erklärte, ihm sei nichts über Gespräche mit Chrysler bekannt. Der amerikanischen Hersteller, der von der amerikanischen Regierung Anfang Januar einen Notkredit erhielt, treibt angesichts von Verkaufseinbrüchen und schmilzenden Finanzmitteln seine Umstrukturierung voran. (Reuters)

          Citigroup fusioniert Handelsgeschäft mit Morgan Stanley

          Angesichts drohender neuer Milliardenverluste verschärft der amerikanischen Finanzkonzern Citigroup seinen Umbau radikal. In einem ersten Schritt legt die Großbank ihr Handelsgeschäft mit der Investmentbank Morgan Stanley zum größten Broker-Unternehmen der Welt zusammen. Der Verkauf weiterer Konzernteile ist geplant. Künftig soll es laut Medien sogar nur noch zwei Säulen geben: Bankgeschäfte für Firmen und für Privatkunden. Dies gilt als drastischer Kurswechsel und endgültiger Abschied vom Modell eines Allfinanz-Konzerns.

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