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Medienschau : Vereinigte Staaten verbuchen Rekorddefizit

  • Aktualisiert am

Alcoa überrascht mit leichtem Gewinn, Heidelberger Druck streicht 1500 Stellen, Douglas steigert Jahresumsatz, Daimler sieht bei Lkw-Geschäft Talsohle in Vereinigten Staaten erreicht, Zeitung - Lloyds erwägt Kapitalerhöhung, GDF Suez möchte Nordstream-Anteile kaufen, Salzgitter: Stahlbranche erlebt nur Zwischenhoch, Hugo Boss erwartet weiter Umsatzrückgang, Vereinigte Staaten verbuchen Rekorddefizit, amerikanische Verbraucherkredite nehmen weiter ab, Japans Leistungsbilanzüberschuss steigt, Google: Das Schlimmste der Werbekrise ist vorüber, Konzerne könnten von Derivate-Regulierung verschont bleiben

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          Unternehmen

          Alcoa überrascht mit leichtem Gewinn

          Alcoa hat die Berichtssaison für das dritte Quartal mit einer positiven Überraschung eröffnet. Das jüngste Kostensenkungsprogramm und einer wieder leicht anziehende Nachfrage verhalfem dem Aluminiumproduzenten zu einem Nettogewinn von 77 Millionen Dollar oder 0,08 Dollar pro Aktie. Im nachbörslichen amerikanischen Handel zog die Alcoa-Aktie um 5,6 Prozent auf 15,00 Dollar an. Das Ergebnis für den Zeitraum Juli bis September lag damit zwar 71 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Nach drei verlustträchtigen Quartalen in Folge hatten Analysten allerdings nicht mit Gewinn, sondern mit einem Verlust von 0,09 Dollar pro Anteilsschein gerechnet. Beim Umsatz verzeichnete Alcoa einen Rückgang von 33 Prozent auf 4,62 Milliarden Dollar, übertraf damit allerdings ebenfalls die Konsensschätzung von 4,5 Milliarden Dollar. (Dow Jones Newswires)

          Heidelberger Druck streicht bis März 1500 Stellen in Deutschland

          Der weltgrößte Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck baut im nächsten halben Jahr in Deutschland 1500 Arbeitsplätze ab. Vorstand und Betriebsrat einigten sich am Mittwoch auf einen Sozialplan für 1300 Mitarbeiter in den Werken in Heidelberg, Walldorf/Wiesloch, Amstetten, Brandenburg, Ludwigsburg und Mönchengladbach, wie der Konzern mitteilte. Mit weiteren 200 Beschäftigten seien Aufhebungsverträge geschlossen worden. Heidelberger Druck zollt damit der Krise in der Druck- und Werbebranche erneut Tribut. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren Tausende von Stellen gestrichen. Ende Juni arbeiteten für den Konzern noch gut 18.300 Menschen. (Reuters)

          Douglas steigert Jahresumsatz

          Der Handelskonzern Douglas hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2008/09 (30. September) leicht gesteigert. Angetrieben von den Douglas-Parfümerien und der Buchtochter Thalia stieg der Konzernumsatz auf Basis vorläufiger Zahlen um 2,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, wie das Hagener Unternehmen am Donnerstag mitteilte. „Damit haben wir unser Umsatzziel knapp erreicht“, erklärte Vorstandschef Henning Kreke. Die Douglas-Gruppe, zu der auch die Christ-Juweliergeschäfte, die AppelrathCüpper-Modehäuser und die Süßwarenkette Hussel gehören, geht davon aus, auch ihr Ergebnisziel zu erreichen. Das operative Ergebnis vor Steuern soll nach wie vor ohne Sondereffekte auf 120 bis 130 Millionen Euro (Vorjahr: 147,1) zurückgehen. (dpa-AFX)

          Daimler sieht bei Lkw-Geschäft Talsohle in Vereinigten Staaten erreicht

          Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler sieht die Talsohle auf dem amerikanische Markt erreicht. „Es gibt einen Hoffnungsschimmer, dass wir uns in den Vereinigten Staaten auf eine Erholung zu bewegen“, sagte der Chef der Lkw-Sparte, Andreas Renschler, am Mittwochabend in New York. Es bleibe aber abzuwarten, ob der Aufwärtstrend tragfähig sei. Wegen einer verbesserten Auftragslage in den Vereinigten Staaten gehe er indes nicht davon aus, dass die Nachfrage auf dem aktuell niedrigem Niveau bleibe. Daimler selbst könnte bei den derzeitigen Verkaufszahlen profitabel arbeiten, fügte Renschler hinzu. Der bisherige Absatzeinbruch habe eine Krise verdeutlicht, die länger und tiefer gewesen sei als jemals zuvor. Daimler bekräftigte das Ziel, bis 2011 seinen Gewinn um 900 Millionen Dollar zu steigern. Martin Daum, Chef von Daimlers Lkw-Sparte in Nordamerika, nannte das zweite Quartal das schlechteste im Bereich Aufträge, Produktion und Verkauf. Alles deute nun aber auf eine Erholung hin. Nach Angaben des Konzerns stieg der Absatz von Lastwagen in den Vereinigten Staaten im August gegenüber dem Vormonat um neun Prozent. (Reuters)

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